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Entzerrter Unterrichtsstart

Ruckeln an Tag eins im Schulbus-Verkehr

Münster

Seit Donnerstag starten die Schülerinnen und Schüler der Innenstadtgymnasien später mit dem Unterricht. Die Schulbusse sollen dadurch weniger voll werden. Am ersten Tag klappte das noch nicht überall. Die Stadt will noch nachjustieren.

Karin Völker

Auch die Schülerinnen der Marienschule starten nun später in den Unterricht. Foto: Matthias Ahlke

Am Donnerstag war Tag eins des neuen Stundenplans – und ein bisschen so wie am Anfang eines Schuljahres, wenn sich der Schulbusverkehr wieder in einen Takt bringen muss. Um die Busse mit Blick auf die Corona-Infektionsgefahr in den Stoßzeiten zu entlasten, starten die innerstädtischen Gymnasien sowie das Scholl-Gymnasium in Kinderhaus nun eine halbe Stunde später. Jürgen Rump vom städtischen Schulamt zieht nach einem Tag das Fazit: „Es ruckelt noch“. Er verspricht aber, dass nun weiter am Fahrplan gefeilt, und nachgesteuert werde.

Überfüllte Busse - auch 30 Minuten später

Für Till Störmann aus Albachten, Schüler am Hittorf-Gymnasium, hat sich vorerst nichts verbessert, bilanzierte er. Anstelle der früher vier Busse, die alle kurz hintereinander um 7 Uhr aus Albachten abfuhren, fahren jetzt zwei Busse eine halbe Stunde später. „Beide waren überfüllt“, erzählt der Oberstufenschüler.

Aufnahme aus dem Schulbus von Albachten in die Stadt, nachdem der Unterrichtsstart wegen des Corona-Ansteckungsrisikos verlegt wurde. Der Bus sei voller gewesen als zuvor, so der Schüler Till Störmann. Foto: Till Störmann

Aus Altenberge fahren Busse der RVM die 280 Kinder, die in Münster betroffene Gymnasien besuchen, später ab. Zwei zusätzliche Gelenkbusse transportieren die 144 Fahrschüler aus Havixbeck, deren Unterricht nun später startet. Für Kinder und Jugendliche aus Häger konnten noch keine Zusatzbusse organisiert werden. „Wir arbeiten an einer Lösung“, so Rump.

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