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„REACH“: Land verlängert Förderung

Rückenwind fürs Gründerzentrum

Münster

Das vom Land mit hohen Millionenbeträgen geförderte Euregio Excellence-Start-up-Center „REACH“ der Universität Münster wird weiter vom Land gefördert. Die Bilanz der ersten Förderphase ist beeindruckend.

:Gründer tauschen sich im „REACH“ über ihre Ideen aus, wie hier beim zweiten Durchlauf des sogenannten Inkubator-Programms. Foto: WWU

Mehr als 200 Gründungsvorhaben hat das ­„REACH Euregio Start-up-Center“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster seit 2019 bereits betreut. Daraus sind laut Pressemitteilung bislang 55 Start-ups hervorgegangen. Diese positive Zwischenbilanz des Gründungszentrums belohnt das Land Nordrhein-Westfalen nun mit der Verlängerung seiner Förderzusage bis 2024, wie die Universität berichtet. Kooperationspartner sind die niederländische Universität Twente und deren Gründungszentrum Novel-T sowie die FH Münster und das „Digital Hub münsterLAND“.

Die zweite Förderperiode beginnt im September 2022. „Wir werden unsere Erfolgsgeschichte fortschreiben“, betont Prof. Dr. Thorsten Wiesel, wissenschaftlicher Leiter des Start-up-Centers. Trotz der schwierigen Startbedingungen aufgrund der Corona-Pandemie sei die Zahl der Gründerteams, die sich erfolgreich um eine öffentliche Förderung bemüht haben, deutlich angestiegen. „Wir werden die Anzahl der Gründungsförderungen und der wissenschaftlichen Ausgründungen erhöhen, die exzellente Entrepreneurship-Forschung an der WWU ausbauen sowie die bestehenden Netzwerke mit der Wirtschaft, der Politik und anderen gesellschaftlichen Bereichen ausweiten.“

Universität wird Strukturen nachhaltig verankern

„Dank der Schaffung von vier Professuren sind die Bereiche Entrepreneurship und Unternehmensgründungen in Forschung und Lehre mittlerweile fest an der WWU verankert“, ergänzt WWU-Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels. Die Universität werde die Strukturen, die durch eine starke länderübergreifende Kooperation entstanden seien, über die Projektlaufzeit hinaus nachhaltig in der WWU verankern. „Wir werden es den Studierenden und Wissenschaftlern auch künftig ermöglichen, ihre Ideen und Forschungsergebnisse in die Anwendung zu bringen.“

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