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Graffiti-Schmierereien folgt Protestzug

Rund 150 Teilnehmer demonstrieren gegen die AfD

Münster

(Aktualisiert - 19 Uhr) Unbekannte Täter haben in der Nacht zu Mittwoch Graffiti-Schmierereien und Parolen gegen die AfD gleich an mehrere Stellen an die Hauswand der Gaststätte Kranefeld und an das Gebäude der Vermieterin an der Grevener Straße gesprüht. Das bestätigte die Polizei. Sie ermittelt wegen Sachbeschädigung.

Ralf Repöhler

Rund 150 Teilnehmer protestierten am Abend friedlich gegen die AfD.
Rund 150 Teilnehmer protestierten am Abend friedlich gegen die AfD. Foto: Helmut Etzkorn

Ursprünglich sollte am Mittwochabend der Landesvorsitzende der AfD, Martin Renner, in der Gaststätte sprechen. „Ich war von einer internen Sitzung  im Hinterzimmer ausgegangen. Als ich erfuhr, was dort wirklich los sein wird, habe ich am Dienstag abgesagt“, sagt der Gastronom aus dem Kosovo, der allerdings auch „massive Anrufe“ bekommen hatte. Die AfD-Veranstaltung musste nach der kurzfristigen Absage ausfallen.


Unbekannte Täter haben Parolen gegen die AfD an die Hauswand der Gaststätte Kranefeld gesprüht.
Unbekannte Täter haben Parolen gegen die AfD an die Hauswand der Gaststätte Kranefeld gesprüht. Foto: Oliver Werner

Das Bündnis „Keinen Meter den Nazis“ hatte am Abend trotzdem an einer Protestkundgebung an der Grevener Straße / Nienkamp festgehalten. Rund 150 Teilnehmer protestierten friedlich.

Bereits zu Beginn des Jahres hatten gleich zwei münsterische Gasthäuser eine AfD-Veranstaltung aufgrund des öffentlichen Drucks kurzfristig abgesagt. Im Januar wollte Bundessprecherin Frauke Petry zunächst im Schlossgarten-Café auftreten, das ebenso einen Rückzieher machte wie das dann im Anschluss angefragte Gut Havichhorst. Petry kam damals nicht nach Münster.

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