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28 Tonnen CO2 im Jahr weniger

Schillergymnasium wird energetisch saniert

Münster

50 Prozent Energie und 70 Prozent Kohlenstoffdioxid will die Stadt bis 2030 durch energetische Sanierungen ihrer städtischen Gebäude einsparen. Am Altbau des Schillergymnasiums im Kreuzviertel startet eine dieser umfangreichen Sanierungen in den Osterferien.

Die Sanierung des Schillergymnasiums an der Gertrudenstraße ist wichtig für Münsters Klimaneutralität 2030. Foto: Stadt Münster

225 000 Tonnen Kilowattstunden Wärme und 28 Tonnen CO2 sollen am Schillergymnasium künftig jährlich durch eine energetische Sanierung eingespart werden. Außerdem wird die Barrierefreiheit im Gebäude verbessert. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende 2024.

Wie die Stadt mitteilt, wird sie 4,8 Millionen Euro in die Sanierung investieren. „Wir haben ein umfangreiches Sanierungsprogramm vor uns, mit dem wir die Klimaneutralität 2030 erreichen wollen“, sagt Nachhaltigkeits- und Immobiliendezernent Matthias Peck. „Dabei ist jede einzelne energetische Sanierung wichtig - insbesondere wenn es - wie beim Schillergymnasium - um Gebäude mit hohem Einsparpotenzial an Energie geht.“

46 Gebäude sollen energetisch fit gemacht werden

Das Amt für Immobilienmanagement plant, bis 2030 46 städtische Gebäude energetisch fit zu machen und so 12,5 Millionen Kilowattstunden Wärme einzusparen. Am Schillergymnasium wurden 2013 und 2016 bereits die Gebäude an der Heerdestraße und an der Finkenstraße energetisch saniert. Nun ist der Altbau an der Gertrudenstraße an der Reihe. „Der Altbau stammt aus dem Jahr 1907 und verbraucht daher viel Wärme“, erläutert Projektleiterin Ursula Greßhoff vom Amt für Immobilienmanagement.

„Die nicht ganz leichte Aufgabe besteht darin, den Energieverbrauch massiv zu senken, gleichzeitig aber die prägnante Fassade des alten Gebäudes zu erhalten. Indem wir das Gebäude innen dämmen, erreichen wir beides.“ Neben der umfangreichen Dämmung von Wänden und Decken werden neue Fenster, Heizkörper und Leitungen eingebaut.

Die Schule wird durch einen neuen Aufzug und eine Rampe barrierefrei zugänglich und erhält im Gebäude an der Heerdestraße einen neuen Multifunktionsraum. Hierzu wird das nicht mehr genutzte Lehrschwimmbecken im Untergeschoss umgebaut. „Energie und Klima sind für die Schülerinnen und Schüler wichtige Themen, die auch im Unterricht eine große Rolle spielen“, ergänzt Schulleiterin Anne Eyben. „Wir freuen uns als Schulgemeinschaft darüber, dass unsere Schule ihren Beitrag zur Erreichung der Klimaneutralität 2030 leistet. Zwar sind die Arbeiten im laufenden Schulbetrieb für alle Beteiligten eine Herausforderung, die wir aber im guten Austausch mit der Stadtverwaltung und den Firmen vor Ort meistern werden.“ Die lärmintensiven Arbeiten sollen außerhalb der Schulzeiten und in den Ferien stattfinden. Läuft alles nach Plan, wird die Sanierung Ende 2024 abgeschlossen sein.

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