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Hansemahl lockt Menschenmassen auf den Prinzipalmarkt

Schlemmen im Zeichen Europas

Münster

Schlemmen unter freien Himmel: Das war am Samstag beim Hansemahl wieder möglich. Denn das Münster Marketing und die Initiative Starke Innenstadt hatten zu schmackhaften Stullen auf den Prinzipalmarkt eingeladen – und die Menschen sind der Einladung gerne gefolgt.

Von Simon Beckmann

Und Prost: Die Besucherinnen und Besucher genossen Bier, Wein und „Bütterchen“. Foto: Matthias Ahlke

Schlemmen, Verweilen und Genießen: Das Hansemahl, veranstaltet von Münster Marketing und der Initiative Starke Innenstadt (ISI), feierte am Samstag nach zwei Jahren coronabedingter Pause sein Comeback auf dem Prinzipalmarkt – und natürlich entpuppte sich die Traditionsveranstaltung schnell als Publikumsmagnet.

Schon lange vor dem offiziellen Startschuss schlenderten viele Menschen durch Münsters gute Stube und versuchten, bei strahlendem Sonnenschein einen Platz an der langen, festlich gedeckten Tafel zwischen Rathaus und Lamberti-Kirche zu ergattern.

Schöne Atmosphäre, Menschen treffen und den Tag genießen

So auch Brigitte und Willi Brinkmann. „Wir sind jeden Samstag in der Stadt. Das Hansemahl konnten wir uns also nicht entgehen lassen“, erzählten die beiden. „Es ist einfach schön, Leute zu treffen, die man sonst nicht trifft.“

Das sah auch Ingrid Kastner, die ein paar Tische weiter Platz genommen hatte, so. „Die Atmosphäre ist einfach schön und entspannt. Man kann etwas Leckeres essen, die Menschen beobachten und später dann ein bisschen shoppen“, sagte die Münsteranerin.

Im neuen Loungebereich hatten es sich unterdessen Dirk Schwerbrock und Bente Lucht gemütlich gemacht. „Man sieht das ganze Spektrum an Menschen, die Sonne scheint und es herrscht einfach ein tolles Stadtfeeling“, schwärmten die beiden. „So lässt sich der Tag doch genießen.“

Hansemahl ohne roten Teppich

Das allerdings ohne roten Teppich. Auf den hatten die Veranstalter in diesem Jahr aus Nachhaltigkeitsgründen verzichtet. Dafür gab es ein buntes Musikprogramm, welches zusätzlich für ordentlich Stimmung sorgte.

Und auch die Auswahl bei den Stullen war in diesem Jahr größer: Neben westfälischem Knochenschinken, Käse und Mett wurde ebenso eine vegane Variante des „Bütterchens“ angeboten.

Kaufleute als Kellnerinnen und Kellner

Serviert wurden die Leckereien in gewohnter Manier von den münsterischen Kaufleuten und Personen aus der Stadtverwaltung. „Das macht total Spaß und man kommt schnell mit den Menschen ins Gespräch“, sagte etwa Enno Fuchs von der Wirtschaftsförderung, der sich in diesem Jahr zum ersten Mal die weiße Schürze umgebunden hatte. Nervös sei er angesichts seiner Premiere nicht gewesen. „Ich habe mich an einen alten Hasen drangehängt“, verriet er lachend und deutete auf seinen Service-Kollegen Jörg Pantenburg (Galeria Kaufhof). „Ich bin schon mehr als zehn Mal dabei gewesen. Als Händler ist es wunderbar, sich mit den Menschen hier zu unterhalten“, bemerkte er.

Das Hansemahl war ein Publikumsmagnet. Foto: Simon Beckmann

In die gleiche Kerbe schlug auch ISI-Sprecher Andreas Weitkamp, der das Hansemahl gemeinsam mit Bürgermeisterin Angela Stähler eröffnet hatte: „Als Kaufmann des Prinzipalmarktes ist es wunderschön, diese Straße nach zwei Jahren wieder so belebt zu sehen wie am heutigen Nachmittag.“

Außerdem betonte er, dass die Stadt und die Kaufleute mit dem Hansemahl gemeinsam ein Zeichen für Europa setzen wollten. „Wir stehen gemeinsam für europäische Werte ein – und das ist in diesen Tagen und Wochen so wichtig wie nie zuvor.“

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