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Aufbau der Fahrgeschäfte und Buden beginnt

Schlossplatz wird zum Freizeitpark auf Zeit

Münster

Münsters Schlossplatz wird ab kommenden Samstag zu einem Freizeitpark mit Riesenrad, Geisterbahn und Imbissbuden. Doch die Besucherinnen und Besucher, vor allem auch mit Kindern, müssen etwas beachten.

Von Ralf Repöhler

Auf dem Schlossplatz hat der Aufbau begonnen. Foto: Oliver Werner

Arno Heitmann nimmt seine Schausteller-Kollegen seit Montagmorgen persönlich auf dem Schlossplatz in Empfang und zeigt ihnen jeden einzelnen Stellplatz für ihre Fahrgeschäfte und Buden. Mit Wochenbeginn haben die Aufbauarbeiten für den durch den Schaustellerverband Münsterland organisierten Freizeitpark auf Zeit begonnen.

74 Schaustellerfamilien werden mit Karussells, Imbissständen, Ausschankgeschäften und Buden vertreten sein. Riesenrad, Geisterbahn, Krake und Autoscooter zählen unter anderem zu den Lauf- und Fahrgeschäften auf dem Rummel. Der sogenannte Pop-up-Freizeitpark beginnt am Samstag (31. Juli) und dauert bis 15. August an. Der Schaustellerverband rechnet mit insgesamt 100.000 Besucherinnen und Besuchern. Zum Vergleich: Bei einem neuntägigen Herbstsend werden bei rund 200 Schaustellern über 450.000 Gäste erwartet.

Testzentrum direkt am Eingang

Der sonst von der Stadt organisierte fünftägige Sommersend ist mit Blick auf die Corona-Lage erneut abgesagt worden. Der Schaustellerverband geht, wie im vergangenen Herbst, erneut ins Risiko und organisier­t einen Freizeitpark auf Zeit. Geplant wurde damit, dass maximal 3500 Besucherinnen und Besucher den eingezäunten Schlossplatz gleichzeitig betreten dürfen. Beim Send sind es je nach Uhrzeit bis zu 20.000 Menschen auf einmal.

Da NRW und Münster inzwischen zur Inzidenzstufe 1 zählen, müssen die Freizeitpark-Gäste genesen, geimpft oder getestet sein. Kontrolliert wird das direkt am Eingang an der Schlossseite. Für diejenigen, die vor Ort schnell einen Coronatest machen wollen, wird ein extra aufgebautes Testzentrum bereitstehen. Zusätzlich kann man sich noch auf dem Nordplatz testen lassen. Vor allem Kinder (ab Schuleintrittsalter) werden sich überwiegend testen lassen müssen, weil sie erst ab zwölf Jahre geimpft werden können. „Bei der Planung hatte Münster noch die Inzidenzstufe 0. Inzwischen sind die Vorschriften wieder strenger““, sagt Schaustellerverbands-Vize Arno Heitmann.

Ein Euro Eintritt pro Person

Der Eintritt auf dem Schlossplatz kostet einen „Hygiene“-Euro, womit die zusätzlichen Kosten für Hygienemaßnahmen und Security getragen werden.  Der Freizeitpark findet vom 31. Juli bis 15. August auf dem Schlossplatz statt, täglich von 14 bis 22 Uhr.

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