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Rein ins Getümmel

„Design Gipfel“ für Handgemachtes in der Mensa am Ring

Münster

Von Stand zu Stand bummeln, in den Auslagen stöbern, Small Talk mit den Verkäufern halten: Der „Design Gipfel“ in der Mensa am Ring hatte immer etwas sehr Haptisches. An diesem Wochenende sollen die Besucher wieder in „echtes“ Marktgeschehen eintauchen können.

Mode, Schmuck, Accessoires – und hinter jedem Produkt ein Designer, der eine Geschichte zu erzählen hat: Darauf dürfen sich die Besucher des „Design Gipfels“ nach zwei Jahren Pause freuen. Foto: pd

Der „Design Gipfel“ ist zurück. Nach zwei Jahren, in denen sich viele Menschen aufs Onlineshoppen konzentriert haben, gibt es am Wochenende wieder die Möglichkeit, in „echtes“ Marktgeschehen einzutauchen. Zwischen den Ständen entlang zu schlendern, Dinge anzufassen, im wahrsten Sinne des Wortes zu „begreifen“ und mit Menschen, die sie herstellen, zu sprechen, Fragen zu stellen und sich selber von Qualität und Nachhaltigkeit zu überzeugen.

80 junge Designerinnen und Designer sowie kreative Köpfe kommen am Samstag und Sonntag (12./13 März) in der Mensa am Ring zusammen. Auf dem Pop-up-Markt finden sich verschiedene Produkte: Fashion made in Germany, Schmuck für jeden Geschmack, Taschen aller Art, Accessoires für den Hund, Postkarten und Drucke verschiedener lokaler Künstler und vieles mehr, heißt es in der Ankündigung.

Echter Markt

Neben all den Unsicherheiten, weil sich Corona-Regeln immer wieder ändern, sieht Veranstalterin Katherina Lindenblatt die größte Herausforderung darin, die Menschen wieder auf einen „echten“ Markt zu locken. Zu viele hätten sich daran gewöhnt, alles im Internet zu kaufen.

„Aus Gesprächen mit Ausstellern weiß ich, dass viele Besucher auf den wenigen Märkten, die überhaupt stattfanden, zurückhaltend waren“, so Lindenblatt.

Probieren ist an vielen Ständen ausdrücklich erwünscht. Foto: pd

Als Veranstalterin setze sie deshalb darauf, im Vorfeld nicht nur die Produkte zu zeigen, sondern auch den Menschen dahinter eine Bühne zu geben – „denn oft ist uns Konsumenten nicht bewusst, dass hinter jedem Produkt auf dem ,Design Gipfel’ ein Mensch steht, der es mit viel Liebe entworfen und hergestellt hat.“

Sogar ausländische Aussteller

Besonders freuen sich die Organisatoren darauf, dass auch internationale Aussteller an Bord sind: So reist Karmoos mit Badetüchern und handgewebten Teppichen aus Tunesien an, Latimeria mit Besteck aus Finnland.

Auch Upcycling ist nach wie vor ein Thema. Christine Wiegelmann (ehemalige Studentin der MSD) fertigt aus geschredderten Geldscheinen Schalen. „Vinylgorilla“ verwandelt Schallplatten in allerlei Uhren und Buchstützen. Nele Gerlach von isarti upcycelt Schmuck. Alle Aussteller finden sich gesammelt auf der Website des „Design Gipfels“.

Veranstalterin Katherina Lindenblatt hofft, dass die Besucher ihre pandemiebedingte Zurückhaltung aufgeben. Foto: pd

Der „Design Gipfel“ hat Samstag und Sonntag von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet fünf (ermäßigt drei) Euro. Das Viva Café versorgt Besucher mit Kaffeespezialitäten, Kuchen, Quiche und anderen Snacks. Es gilt die 3G-Regel.

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