1. www.wn.de
  2. >
  3. Münster
  4. >
  5. Schon mehr als 5000 Besucher im Pop-up-Planetarium

  6. >

Aktion des LWL

Schon mehr als 5000 Besucher im Pop-up-Planetarium

Münster

Noch bis zum Frühjahr 2022 wird das Planetarium im LWL-Naturkundemuseum in Münster saniert. Verzichtet werden muss auf den Blick in die Sterne dank des Pop-up-Planetariums aber nicht. Und die Tournee ist aus Sicht des LWL bislang ein Erfolg.

Den Sternen ganz nah sein kann man im Pop-up-Planetarium des LWL-Museums für Naturkunde. Foto: LWL/Steinweg

Das Pop-up-Planetarium des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ist seit dem Start vor dreieinhalb Monaten ein Erfolg: an 19 Standorten haben knapp 5700 Menschen die Sterne gesehen, die ein Team aus dem LWL-Museum für Naturkunde in Münster an die Plastikwand des mobilen Planetariums wirft. Bis Mai 2022 sind laut Mitteilung des LWL bereits 30 weitere Standorte gebucht.

Seit dem Sommer tourt das Pop-up-Planetarium durch Westfalen-Lippe. "Die Sterne ins Gepäck zu packen und damit durch die Region zu reisen, war eine tolle Idee", so LWL-Direktor Matthias Löb. Hintergrund ist der Umbau des Großplanetarium im Naturkundemuseum, das bis Frühjahr 2022 geschlossen bleibt.

"Es hat unsere Erwartungen übertroffen"

"Wir haben nicht damit gerechnet, dass unser Angebot so ausgesprochen gut ankommt. Es hat unsere Erwartungen übertroffen", erklärt Dr. Björn Voss, Leiter des Planetariums im LWL-Museum für Naturkunde. "Ob in Museen, Schulen oder Stadthallen, es kann überall dort aufgebaut werden, wo ausreichend Platz zur Verfügung steht."

Das Hygienekonzept des Pop-up-Planetariums richtet sich laut LWL-Mitteilung nach der Corona-Schutzverordnung. Wegen der Pandemie mussten die ersten sieben Termine verschoben werden. Sie sollen ab April 2022 nachgeholt werden.

Das Pop-up-Planetarium wird aus Fördermitteln und durch Buchungseinnahmen finanziert. Die Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost etwa fördert das Projekt mit 80.000 Euro.

Startseite