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Stiftung Bürger für Münster

Schutz als Thema der Gegenwart

Münster

Jedes Jahr werden beim Bürgerpreis, verliehen durch die Stiftung Bürger für Münster, Vereine und Projekte ausgezeichnet, die sich einem bestimmten Thema verschrieben haben. In diesem Jahr steht der Schutz der Mitmenschen im Vordergrund.

Von Björn Meyer

Thomas Jakoby (r., Vorstand Volksbank Münsterland Nord), Foto: Björn Meyer

Plakate und Flyer sind aufgepeppt, auch eine veränderte Jury-Zusammenstellung wird es in diesem Jahr erstmals geben – die Hauptsache aber bleibt unverändert: Auch in diesem Jahr soll der Bürgerpreis der Stiftung Bürger für Münster besonderes ehrenamtliches Engagement in einem wie immer neu ausgesuchten Bereich auszeichnen.

Die Anmeldung für Vereine, Projekte und Initiativen startet erst am kommenden Montag (18. Juli), doch schon am Donnerstagnachmittag hat die Stiftung Bürger für Münster das Thema für den diesjährigen Bürgerpreises präsentiert. In einer Gegenwart, die von „Katas­trophen, Krisen und Krieg“ bestimmt werde, so die Stiftung in einer Mitteilung, habe man sich in diesem Jahr dem Thema „Für Schutz sorgen“ verschrieben. Denn das aus den Fugen geratene Klima, missbrauchte Kinder oder der Krieg in der Ukraine würden Fragen nach dem Zusammenleben der Menschen aufwerfen – „auch in unserer Stadt“. Es gehe daher darum, was Bürger und Bürgerinnen dazu beitragen könnten, „dass in Münster möglichst viele Menschen beschützt, in Frieden und Freiheit leben können“, so die Stiftung.

Bestandteil des sozialen Systems

„Das Thema schien uns eine gute Wahl zu sein, weil Schutz zu bieten, gleich durch mehrere Ereignisse in den Fokus der Gesellschaft gerückt ist“, fasste Wilhelm Weischer, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bürger für Münster, am Donnerstag in den Räumen der Volksbank Münsterland Nord, die den Bürgerpreis unterstützt, zusammen. Freiwilliges Engagement sei erforderlich, führte Weischer weiter aus, mehr noch, es sei ein elementarer Bestandteil des sozialen Systems – in Münster, aber auch in der gesamten Welt.

„Im Bürgerpreis sehen wir einen entscheidenden Treiber für dieses Engagement“, bekräftigte Thomas Jakoby, Vorstand der Volksbank Münsterland Nord, die Unterstützung der Bank. Auch Dr. Jörg Bockow, ebenfalls Vorstand der Stiftung Bürger für Münster, betonte, man wolle einerseits dem Engagement und den Personen, die dahinter stehen, durch den Bürgerpreis eine Bühne bieten. Andererseits gehe es auch darum, diejenigen, sie sich engagierten zu ermutigen weiterzumachen.

5000 Euro für den Sieger

Bis zum 15. Oktober haben nun alle, die sich angesprochen fühlen, die Gelegenheit, sich unter www.buerger-fuer-muenster.de zu bewerben. Eine siebenköpfige Jury, die sich in Zukunft aus vier festen und drei zum Thema speziell ausgewählten Mitgliedern zusammensetzt, wird später über die Finalisten und die Preisträger entscheiden. Die drei Erstplatzierten erhalten 5000, 2000 beziehungsweise 1000 Euro als Anerkennung für ihr Engagement.

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