1. www.wn.de
  2. >
  3. Muenster
  4. >
  5. Segen für das neue Haus Margareta

  6. >

„Tag der offenen Tür“

Segen für das neue Haus Margareta

Münster

15 Bewohner sind seit Juni in das neue Haus Margareta eingezogen. Den göttlichen Segen erhielt das Haus am Sonntagmorgen von Pastoralreferent Ludger Picker, Pfarrer Hans-Gerd Paus und Pfarrer Wilfried Küppers. Im Rahmen des „Tags der offenen Tür“ segneten sie anschließend auch die Wohn- und Arbeitsräume des Neubaus.

Luzia Langhans

Pastoralreferent Ludger Picker (v.l.), Pfarrer Hans-Gerd Paus und Pfarrer Wilfried Küppers segneten das Haus Margareta. Foto: Luzia Langhans

Gemeindemitglieder und Interessierte konnten die neuen Räumlichkeiten nach einem Gottesdienst und beim anschließenden Grillfest vor dem Haus geführt besichtigen.

3,88 Millionen Euro investiert

Die neuen, selbst gestalteten Einzelappartements, das Büro der Alexianer Ambulant Süd-Ost, das Pfarrbüro der Kirchengemeinde Sankt Mauritz sowie die Seelsorger, das ökumenische Sozialbüro und das Seniorenbüro erstrecken sich im Haus über eine Fläche von etwa 1700 Quadratmetern. Die Kosten für das Objekt liegen bei 3,88 Millionen Euro.

Seit dem Richtfest vor etwa einem Jahr hat sich viel getan im Haus. Platz für 24 Menschen mit Behinderung zwischen 18 und 60 Jahren wurde hier direkt neben der Margaretakirche im Zen­trum des Mauritz-Viertels geschaffen. Pro Etage stehen zwölf Appartements sowie ein Gemeinschaftraum und eine Küche zur Verfügung.

Stephan Dransfeld, Regionalgeschäftsführer der Alexianer

Wichtig sei den Alexianern, den Trägern des Hauses Margareta, die Menschen am Rande der Gesellschaft nicht aus den Augen zu verlieren, so Stephan Dransfeld, Regionalgeschäftsführer der Alexianer. Er betonte: „Wir wollten einen Ort schaffen, an dem die Menschen mitten im Leben wohnen können.“

Offenheit und Begegnung

Nicht nur am „Tag der offenen Tür“ stehe das Haus für Offenheit und Begegnung. Pfarrer Wilfried Küppers sprach in seiner Predigt davon, das Erbe des Alexianer-Ordens weiterzutragen und Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung abzubauen. Für die restlichen freien Wohnungen gibt es bereits großes Interesse. „Wir freuen uns nun auf die gemeinsame Arbeit im Haus Margareta“, sagte Dransfeld mit Blick in die Zukunft.

Startseite