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24. Münsteraner Botschaftergespräch mit M`Baimba Lamin Baryoh

Sierra Leones Botschafter wirbt für Investitionen

Münster

Hoher Besuch beim 24. Münsteraner Botschaftergespräch: Diesmal war der Botschafter von Sierra Leone, M`Baimba Lamin Baryoh, zu Gast – der einst an der Universität Münster promoviert hatte.

Oberbürgermeister Markus Lewe und der Botschafter Foto: pd

Dr. M`Baimba Lamin Baryoh, Botschafter der Republik Sierra Leone, war jetzt zu Gast beim 24. Botschaftergespräch des Corps Rheno-Guestphalia. Begleitet wurde er von seiner Ehefrau sowie Botschaftsmitarbeiter Sulaiman Issa Turay. M‘Baimba Lamin Baryoh ist seit 2018 Botschafter in Berlin. Er hat von 1969 bis 1975 an der Westfälischen-Wilhelms-Universität in Münster studiert und dort auch promoviert. Sein Schwerpunkt war die Orthopädie.

Der Besuch startete mit einem Mittagessen bei Stuhlmacher mit jungen Studenten. Es folgte die Begrüßung durch Oberbürgermeister Markus Lewe (CDU) im Friedenssaal. Am Nachmittag besuchte er das Stadtmuseum.

Eines der ärmsten Länder der Welt

Sierra Leone ist ein Staat in Westafrika, der im Norden und Osten an Guinea, im Südosten an Liberia und im Westen an den Zentralatlantik grenzt. Die Hauptstadt und größte Stadt des Landes ist Freetown. Nach einem Jahrzehnt blutigen Bürgerkrieges von 1991 bis 2002, der Zehntausende Todesopfer forderte, ist das Land mit seinem Wiederaufbau und der Aufarbeitung der jüngeren Geschichte beschäftigt. Das Land ist hoch verschuldet und zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Der Index der menschlichen Entwicklung zählt Sierra Leone zu den niedrig entwickelten Ländern, heißt es in einer Mitteilung des Corps. Die Beziehungen zu Deutschland seien freundschaftlich.

Werben um Investitionen

Der Botschafter warb im Rahmen des Botschaftergesprächs für sein Land und die wunderschönen Strände und informierte über die Investitionsmöglichkeiten. Nach der Rede folgten eine ausführliche Diskussion sowie ein Empfang. Als Gastgeschenk erhielt der Botschafter ein Buch über Stuhlmacher mit Widmung sowie einen Wappenteller, seine Ehefrau bekam einen Blumenstrauß.

Am nächsten Morgen gab es noch einen Besuch der Hochschule der Polizei. Dort wurde der Botschafter von Uwe Marquardt, Vizepräsident der Hochschule, begrüßt. Nach einem sehr ausführlichen Meinungsaustausch über eine potenzielle Zusammenarbeit fuhr der Botschafter gegen Mittag zurück nach Berlin, heißt es in dem Bericht des Corps weiter.

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