Gassi im Silicon Valley

Snapchat integriert „Dog Scanner“ von münsterischem Start-up

Münster

Von der Gründer-Garage ins Silicon Valley: Die Münsteraner Tim Terfort und Kai Lübke haben vor etwa einem Jahr eine App zur Erkennung von Hunderassen vorgestellt – den „Dog Scanner“. Aus dem Uni-Projekt zweier Freunde wurde ein Start-up, dem jetzt durch eine Kooperation mit einem der ganz dicken Fische der Tech-Branche der Durchbruch gelang.

Pjer Biederstädt

Snapchat hat die Tiererkennung „Dog Scanner“ der Siwalu-Gründer Tim Terfort (l.) und Kai Lübke in ihren Messenger als Funktion integriert. Foto: Siwalu Software

Im März 2019 haben die beiden Münsteraner Tim Terfort, damals gerade fertig mit dem IT-Studium, und Kai Lübke, zu dem Zeitpunkt noch mitten in seiner BWL-Masterarbeit, ihre Hunderassen-Erkennungs-App „Dog Scanner“ der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Sie gründeten damals die Siwalu Software GmbH, die Bilderkennung auf Basis von künstlicher Intelligenz entwickelt (wir berichteten). Die Zwei-Freunde-Firma ohne Büro, aber mit erweitertem Produkt (Cat Scanner, Horse Scanner), hat 15 Monate später über 2,6 Millionen App-Downloads, acht Mitarbeiter und sitzt in der „Gründergarage“ im Technologiehof Münster an der Mendelstraße. Und dort knallten kürzlich die Korken.

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