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Sozialpädagogische Bildungszentrum

Sobi mit neuer Leitung und neuem Programm

Münster

Generationenwechsel im Sobi an der Achtermannstraße: Die beiden neuen Leiterinnen setzen auf aktuellere Themen und eine spontane Programmplanung.

Von Lukas Speckmann

Das neue Sobi-Team (v.l.): Daniela Heiny, Jana Osteresch, Sarah Waltermann, Rebecca Zumbusch, Martina Scherff, Monielle van der Straten (es fehlt Lydia Althoff).Das neue Sobi-Team (v.l.): Daniela Heiny, Jana Osteresch, Sarah Waltermann, Rebecca Zumbusch, Martina Scherff, Monielle van der Straten (es fehlt Lydia Althoff). Foto: Lukas Driemer/Sobi

Das Sozialpädagogische Bildungszentrum Sobi an der Achtermannstraße hat ein neues Leitungsteam: Seit dem 1. Juli sind Jana Osteresch und Sarah Waltermann gemeinsam für das pädagogische Programm und die Geschäftsführung verantwortlich.

Die 31-jährige Sozialpädagogin Osteresch und die 42-jährige Kultur- und Sozialwissenschaftlerin Waltermann stehen für einen Generationswechsel in der 42-jährigen Geschichte des Zentrums für Erwachsenenbildung. Und müssen sich gemeinsam den drastischen Veränderungen im Aus- und Weiterbildungssektor stellen.

Die beiden präsentierten jetzt das ab August gültige Jahresprogramm – und betonten dabei, dass die Zeit feststehender Jahresprogramme eigentlich abläuft: „Wir spezialisieren uns mehr auf aktuelle Themen“, sagt Jana Osteresch. Wegen der zahlreichen Krisen weltweit werde es „laufend neue Veranstaltungen geben“, ergänzt Sarah Waltermann.

60 Dozenten, 186 Veranstaltungen

Das Sobi ist als Träger beruflicher und persönlicher Weiterbildung in den Bereichen Soziales, Pädagogik, Therapie, Gesundheit und Kreativität bekannt. Starke Nachfrage sei bei Themen wie Klimabewusstsein, Resilienz, Umgang mit Geflüchteten oder Diversität zu erwarten. Sollte das Interesse an bestimmten Themen besonders groß sein, werde spontan nachgeplant. Auch für völlig neue Themen und Formate sei man offen. Bislang sind 186 Veranstaltungen bis Juli 2023 vorgesehen; mit 1600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist im Jahresdurchschnitt zu rechnen, rund 60 Dozenten sind im Einsatz.

Das Thema Corona ist noch nicht überwunden, räumen die beiden Leiterinnen ein – auch wenn der Betrieb seit April ohne große Einschränkungen laufe. Große Kurse mit 20 Personen und mehr würden derzeit noch gemieden, kleinere Kurse bedeuten allerdings weniger Einnahmen. Man sei darauf vorbereitet, im Corona-Ernstfall Online-Formate zu reaktivieren. Online-Themenabende erfreuen sich auch derzeit noch großer Beliebtheit.

Was sich online sicher nicht so gut machen lässt: der sagenhafte Jodelkurs, der am 18. und 19. März 2023 stattfinden soll.

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