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Münster beteiligt sich am „Fußverkehrs-Check NRW 2021“

Sohlenabrieb steht bald unter Beobachtung

Münster

Fahrradfahren ist gut. Gehen ist fast noch besser. Die Stadt will genau wissen, wie es in der Fahrradstadt um den Fußverkehr bestellt ist.

Die Stadt will genau hingucken, wie in Münster zu Fuß gegangen wird. Foto: Oliver Werner

Die Stadt Münster nimmt den Fußverkehr unter die Lupe: Als Mitglied im „Zukunftsnetz Mobilität NRW“, dem landesweiten Unterstützungsnetzwerk für nachhaltige Mobilitäts­entwicklung, beteiligt sich Münster an den „Fußverkehrs-Checks NRW 2021“.

Das Projekt startet laut städtischer Pressemitteilung mit einem öffentlichen Auftakt-Workshop am 7. September um 18 Uhr in der Stadthalle Hiltrup. Moderiert vom Fachbüro „Planersocietät“ werden Fachleute von Verwaltung, Politik und Verkehrsverbände im Projektverlauf über den Fußverkehr in Münster beraten. Mögliche Fragen sind: Wo befinden sich Gefahrenstellen? Wo hapert es an der Barrierefreiheit? Wo haben die Gehwege eine unzureichende Qualität? Wo gibt es Schwierigkeiten beim Überqueren einer Straße?

Zwei Fußwege werden untersucht

Räumlich konzentriert sich der Fußverkehrs-Check auf eine Route innerhalb des Promenadenrings sowie eine Route in Roxel. „Anhand dieser Beispielrouten sollen die Anliegen der Zufußgehenden aufbereitet werden“, schreibt die Stadt. Die Routen werden beim Auftakt-Workshop vorgestellt und diskutiert.

Coronabedingt ist die Teilnehmerzahl am Auftakt-Workshop begrenzt. Daher ist eine Anmeldung beim Amt für Mobilität und Tiefbau per E-Mail (fussverkehr-2021@stadt-muenster.de) zwingend erforderlich. Dabei sind der Name, die Adresse und die E-Mail-Adresse anzugeben. Anmeldeschluss ist am 24. August. Die Plätze werden nach der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Wer teilnehmen möchte, muss laut Coronaschutzverordnung einen Negativtestnachweis vorlegen. Es gelten Abstands- und Hygieneregeln.

Sollte die Veranstaltung aufgrund der aktuellen Corona-Lage nicht möglich sein, werde auf ein digitales Veranstaltungsformat zurückgegriffen, heißt es. Darüber werde gegebenenfalls vorab per E-Mail informiert. Nach dem Auftakt-Workshop werden Ende September und Anfang Oktober Begehungen der Beispielrouten durchgeführt. Die Nachbereitung samt Erörterung möglicher Maßnahmen zur Verbesserung der Situation findet bei einem Abschluss-Workshop im November statt. 

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