1. www.wn.de
  2. >
  3. Münster
  4. >
  5. Sondervorführung „Mein Platz im Universum“ im LWL-Planetarium

  6. >

Reizvolles ohne Reizüberflutung

Sondervorführung „Mein Platz im Universum“ im LWL-Planetarium 

Münster

Eine besondere Show wird am Samstag im Planetarium gezeigt: Die Sondervorführung „Mein Platz im Universum“ widmet sich wesentlichen Fragen nach dem Sein und Sinn. Die Besucher erwarten 360-Grad-Rundbilder und musikalische Untermalung an der Harfe.

Die Planetariumsshow geht, in runden Bildern arrangiert und mit Harfenmusik unterlegt, wichtigen Fragen nach. Foto: : KulturInklusive/Thomas

Wege zu einem erfüllten Leben, die Suche nach Transzendenz, Fragen nach der Rolle der Wissenschaft: Diese und weitere Aspekte stehen im Mittelpunkt der Sondervorführung „Mein Platz im Universum“ am Samstag (1. Oktober) um 20 Uhr im Planetarium des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Sentruper Straße 285.

Produziert hat die live mit Harfenmusik begleitete Planetariumsshow Eduard Thomas. Er war über Jahrzehnte Leiter des Kieler Planetariums und Gründungsdirektor des Zentrums für Kultur- und Wissenschaftskommunikation der Fachhochschule Kiel. Thomas hat rund 60 sogenannte Fulldome-Produktionen verantwortet, die auf 360 Grad angelegt sind. Eine Reihe davon wurden mit Preisen ausgezeichnet.

Produzent wird anwesend sein

„Wir leben in einer besonderen Epoche der Menschheitsgeschichte. Wesenskerne menschlicher Identität sind dabei großen Anfechtungen ausgesetzt“, erklärt der Produzent der Show, der an dem Abend anwesend sein wird. „Uns Menschen bewegen seit jeher Fragen wie: Wer bin ich? Was macht meine eigene Bedeutsamkeit als Mensch aus? Wie sind die Entwicklungen meiner Umgebung moralisch zu bewerten? Doch werden die Fragen durch die Reizüberflutung unseres Alltags überspült.“ Thomas‘ Ziel: „Diese 360-Grad-Produktion soll dazu beizutragen, dass sich Menschen solcher Fragen bewusst werden.“

Das aus Prof. Dr. Isabella Beyer, Dr. Paulina Majda und Dr. Natalia Oliwiak bestehende künstlerische Leitungsteam hat laut Ankündigung Bildwelten entwickelt, die Wort, Musik und Bild in ein Gesamtkunstwerk überführen wollen. Thomas: „Der Film ist in Rundbildern konzipiert und löst sich damit vom Vertrauten, befreit vom eckigen Guckkasten hin zu ästhetischen Welten.“

Musik für die keltische Harfe

Die Musik für die Planetariumsshow wurde von Christine Högl für die keltische Harfe komponiert. Die Harfenistin wird die Veranstaltung auf ihrem Instrument auch selbst musikalisch untermalen. Zwischen den einzelnen Kapiteln eröffnet der Film zur Harfenmusik Räume zum persönlichen Nachdenken.

Die Realisierung der Show wurde neben Eduard Thomas mit Unterstützung des Vereins zur Förderung von Wissenschaftskommunikation & Kultur umgesetzt. Das Amt für Kultur- und Weiterbildung der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt Kiel hat das Projekt finanziell gefördert.

Der Eintritt beträgt 9 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Kinder. Eintrittskarten sind online unter www.tickets.lwl.org erhältlich. Die Parkplätze am Planetarium sind kostenpflichtig (4 Euro).

Startseite