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Startschuss im Hansa-Business-Park

Spatenstich für die Batterieforschung

Münster-Amelsbüren

Fast drei Jahre sind seit der Entscheidung für das Großprojekt Forschungsfertigung Batteriezelle vergangen. Jetzt wird es im Hansa-Business-Park ernst. Mit dem ersten Spatenstich beginnen nun die Bauarbeiten.

Von Karin Völker

Produktionsmethoden für Batteriezellen werden bisher in Zusammenarbeit mit den Alexianern erprobt. Jetzt wird das Projekt im Hansa-Business-Park umgesetzt. Foto: Matthias Ahlke

Knapp drei Jahre nach der Entscheidung, das von Bund und Land zusammen mit 680 Millionen Euro geförderte Großprojekt „Forschungsfertigung Batteriezelle“ (FFB) in Münster anzusiedeln, beginnen am heutigen Dienstag im Hansa-Business-Park in Amelsbüren die Bauarbeiten.

Zum ersten Spatenstich versammelt sich auf dem Grundstück an der Ecke von Kölner und Lübecker Straße Prominenz. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung, Hauptgeldgeber der von der Fraunhofer-Gesellschaft geführten Planung, sendet die Staatssekretärin Judith Pirscher, aus NRW kommen die beiden Minister Andreas Pinkwart (Wirtschaft) und Isabel Pfeifer-Poensgen (Wissenschaft und Kultur), um mit den ersten Erdbewegungen vollendete Tatsachen zu schaffen.

Vergabe löste bundesweit Diskussionen aus

Die Vergabe der FFB nach Münster hatte bundesweit über viele Monate erhebliche Diskussionen ausgelöst – Mitbewerber aus Baden-Württemberg, Bayern und Niedersachsen hatten die Entscheidung für NRW und Münster massiv kritisiert und dagegen interveniert.

Die FFB, in der die industrielle Batterieproduktion samt Recycling wissenschaftlich erforscht und erprobt werden soll, ist das größte jemals in Münster umgesetzte Forschungsprojekt. Als Erstes entsteht ein Gebäude, in das die Wissenschaftler der Fraunhofer-Gesellschaft einziehen werden.

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