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Gemeinsam mit Osnabrück und Steinfurt

SPD setzt sich für Flughafenerhalt ein

Münster

Die münsterische SPD setzt sich für den Erhalt des Flughafens Münster-Osnabrück ein. Gemeinsam mit Parteikollegen aus dem Kreis Steinfurt und Osnabrück formulierten sie ein Papier, in dem unter anderem auf die wirtschaftliche Bedeutung des FMO für das Münsterland eingegangen wird. Besonders ein Aspekt ist der SPD wichtig.

wn

Aktuell wird am FMO deutlich weniger geflogen als sonst. Doch wie sieht es in Zukunft aus?. Foto: Gunnar A. Pier

Die SPD-Fraktionen von Münster, Kreis Steinfurt und Osnabrück setzen sich laut einer Mitteilung gemeinsam für den Flughafen Münster/Osnabrück ein. Marius Herwig, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion Münster: „Die SPD verfolgt nicht das Ziel, den FMO zu schließen. Im Gegenteil: Wir fordern die Erstellung eines nachhaltigen Zukunftskonzeptes zur Sicherung der Arbeitsplätze einschließlich der Schaffung eines Innovationszentrums für klimaneutralen Flugverkehr.“

Gemeinsam mit SPD-Politikern der anderen Kommunen formuliert Herwig die Position der SPD im sogenannten Münsterlandpapier: „Der Flughafen Münster-Osnabrück hat für die regionale Wirtschaft eine hohe Bedeutung, dies insbesondere mit Blick auf eine unmittelbare Anbindung an verschiedene nationale wie internationale Ziele für den Geschäftsverkehr, auch in Zeiten fortschreitender Digitalisierung der Arbeitswelt. Gleichzeitig erfordert der Klimawandel ein Umdenken bei der Wahl der bisherigen Verkehrsmittel, auch und gerade mit Blick auf Angebotsseite und Nutzungsverhalten beim Flugverkehr. In diesem Spannungsfeld müssen die Gesellschafter des FMO gemeinsam mit der Geschäftsführung ein Zukunftskonzept entwickeln“.

Weiter heißt es dort, die aktuelle wirtschaftlich angespannte Lage dürfe nicht zu Lasten der 1300 Beschäftigen am Flughafen gehen. Die Insolvenz des FMO solle verhindert werden.

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