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Sexualisierte Gewalt im Sport

SSB Münster startet Projekte zur Prävention

Münster

"Schweigen schützt die Falschen": Mit dieser Prämisse setzt sich der Stadtsportbund gegen sexualisierte Gewalt im Sport ein. In Münster sollen gleich zwei Projekte an den Start gehen.

wn

„Wir sind auf dem Weg…“: Robin Schneegaß (SSB-Geschäftsführer) und Thomas Lammers freuen sich, den Mitgliedsvereinen des Stadtsportbunds Unterstützung bei der Prävention sexualisierter Gewalt anbieten zu können. Foto: Stadtsportbund Münster

Sexualisierte Gewalt und sexueller Missbrauch sind überall anzutreffen –  leider auch im Sport. Der Stadtsportbund Münster (SSB) unterstützt laut eigener Pressemitteilung seine Mitgliedsvereine ab Juli umfassend bei der Entwicklung und Umsetzung präventiver Maßnahmen und stellt dafür auch zwei hauptamtliche Mitarbeiter: „Schweigen schützt die Falschen: Wir als SSB werden alles dafür tun, um den Vereinsmitgliedern in Münster einen sicheren und gewaltfreien Ort für vielfältige sportliche Aktivitäten zu bieten“, sagt Jörg Verhoeven, der als stellvertretender SSB-Vorsitzender dieses wichtige Handlungsfeld verantwortet. Unsere Devise lautet: „Die Vereinsmitglieder schützen und unsere Mitgliedsvereine unterstützen.“

Mit Unterstützung der Stadt Münster und des Landessportbunds NRW (LSB) werden zum 1. Juli gleich zwei Projekte an den Start gehen, die jeweils auf drei Jahre angelegt sind: Zum einen hat der Rat der Stadt einen Projektantrag des SSB bewilligt, der eine umfassende Schulung und Qualifizierung möglichst vieler der 200 Mitgliedsvereine vorsieht. Möglich wird so die Schaffung einer halben Projektstelle, die den münsterischen Sportvereinen mit Rat und Tat in diesem sensiblen Bereich zur Seite steht. „All dies wird in enger Abstimmung mit dem Jugendamt und dem Sportamt der Stadt sowie weiteren Akteuren wie dem Kinderschutzbund und der Beratungsstelle Zartbitter in Münster geschehen“, kündigt Jörg Verhoeven an.

Zwei neue Koordinierungsstellen

Darüber hinaus hat der Landessportbund zwei neue regionale Koordinierungsstellen für das Handlungsfeld Prävention sexualisierter Gewalt geschaffen: Eine Fachkraft im Süden von NRW und eine zweite, halbe Stelle in Münster. Diese Fachkraftstelle wird neben Münster auch die Präventionsarbeit im Münsterland und Teilen Ostwestfalens koordinieren. „Wir freuen uns sehr, dass uns der SSB Münster als sehr kompetenter Mitstreiter unterstützen wird, unser Qualitätsbündnis Sport in NRW in Westfalen gemeinsam umzusetzen“, sagt LSB-Vorstand Martin Wonik. Weitere Informationen:

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