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Klimaneutralität und bezahlbares Wohnen

Stadt investiert Hunderte Millionen Euro

Münster

Neue Schulen und Kitas, Schaffung bezahlbaren Wohnraums, klimaneutrale Gebäudesanierung: Das Amt für Immobilienmanagement will in den kommenden Jahren Hunderte Millionen Euro investieren. Jezt informierte es über den aktuellen Stand seiner Projekte.

Von Martin Kalitschke

Die Arbeiten an der Mathilde-Anneke-Gesamtschule sollen bis Ende des Jahres beendet sein. Foto: ohw

Immobiliendezent Matthias Peck spricht vom größten Bauprogramm seit Ende des Zweiten Weltkrieges: Mehr als 100 Projekte betreut das Amt für Immobilienmanagement aktuell – darunter Schulerweiterungen, Kita-Neubauten und neue Feuerwehrgebäude. Daneben kümmere sich die Stadt weiterhin intensiv darum, langfristig bezahlbaren Wohnraum zu schaffen – und gehe zudem die energetische Sanierung der bestehenden städtischen Immobilien an. Zusammen mit Andreas Nienaber (Leiter des Amtes für Immobilienmanagement) und Abteilungsleiter Georg Mümken gab Peck am Mittwoch einen Überblick über den aktuellen Stand der Projekte.

Bis Ende des Jahres soll die Sanierung des Stadthauses 1 abgeschlossen werden, die vor nunmehr sieben Jahren begonnen hatte und annähernd 40 Millionen Euro kostet. Ebenfalls Ende des Jahres sollen das Hauptgebäude und die drei Lehrgebäude der Mathilde-Anneke-Gesamtschule stehen, so Peck.

Die Vermarktung von Grundstücken für Ein- und Mehrfamilienhäuser soll in diesem Jahr in den Baugebieten Nordkirchenweg, Nottulner Landweg (Roxel), Langebusch (Kinderhaus), Schwarzer Kamp (Mecklenbeck), Wolbeck-Nord und Markweg starten. Baureife sollen 2022 die Baugebiete Kirschgarten (Handorf), Mauritz-Ost und Berdel (Wolbeck) erlangen, 2024 sollen Feldstiege (Nienberge), Kötterstraße (Handorf) und nördliches Osttor (Hiltrup) folgen.

70 Millionen Euro für den Schulbau

Fast 140 Millionen Euro sollen 2022 in Bau und Unterhaltung städtischer Gebäude investiert werden, darunter 70 Millionen Euro in den Schulbau. In diesem Jahr sollen unter anderem die Arbeiten an folgenden Projekten starten: Neubau Grundschule Sprakel, Erweiterung Mosaikschule, Pleisterschule, Thomas-Morus-Schule, Bodelschwinghschule, Hittorf-Gymnasium, Erweiterung Kita Burgwall und Umbau Sonnenstraße (Altes Zollamt). Zudem sollen auf den Konversionsflächen Oxford und York neue Gebäude für die soziale Infrastruktur mit Grundschulen und Kitas entstehen.

Als „Jahrhundertaufgabe“ bezeichnet Nienaber die energetische Sanierung der städtischen Immobilien. Ziel sei es, bis 2030 50 Prozent Energie und 70 Prozent CO2 zu sparen. Bis dahin sollen 46 Standorte saniert werden, Kostenpunkt: rund 320 Millionen Euro.

Städtische Immobilien werden energetisch saniert

Bereits angelaufen sind die Arbeiten an Kardinal-von-Galen-Schule, Erich-Kästner-Schule, Primus-Schule, Gesamtschule Mitte, Turnhalle frühere Josefschule, Ludwig-Erhard-Berufskolleg und Aula Paulinum. Fotovoltaikanlagen sollen 2022 auf den Dächern von Hallenbad Ost, Stadtteilhaus Lorenz Süd, Bodelschwingh-Schule, Erna-de-Vries-Schule und Kardinal-von-Galen-Schule installiert werden.

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