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Neue Corona-Vorgaben in NRW erwartet

Stadt Münster rechnet mit Lockerungen

Münster

Vor einem Jahr, am 11. Mai 2020, durften Kneipen und Restaurants nach dem ersten Lockdown wieder öffnen. Darauf hoffen die Betreiber jetzt auch. Und die Stadt plant in Absprache mit dem Land weitere Öffnungsschritte.

Dirk Anger

Wie vor einem Jahr hoffen die Gastronomen auch in diesem Mai auf Lockerungen. Foto: Matthias Ahlke

Exakt vor einem Jahr haben die Betreiber von Kneipen und Restaurants aufgeatmet: Sie durften nach dem ersten Lockdown wieder öffnen. Darauf hoffen Münsters Gastronomen in den nächsten Wochen. Und dürfen sich nach Einschätzung des städtischen Ordnungsdezernenten Wolfgang Heuer mit Blick auf die Außengastronomie berechtigte Hoffnungen machen.

Angesichts der sinkenden Inzidenzwerte erwartet der Leiter des städtischen Corona-Krisenstabs in dieser Woche eine neue Verordnung des Landes mit gelockerten Bedingungen. Die bisherige Landesvorgabe läuft am 14. Mai aus. Für „alles, was sich draußen abspielt“, hält Heuer Lockerungen für naheliegend. Neben der Außengastronomie können das aus seiner Sicht der Wegfall der Maskenpflicht auf Spielplätzen und der große Bereich des Sports sein. „Wir sind in der frohen Erwartung.“

Zugeständnisse im Freien denkbar

Gemäß der aktuellen Rechtslage kann die Stadt mit dem Land über Lockerungen sprechen, sobald der Inzidenzwert „nachhaltig und signifikant“ unter 50 liegt, wie Heuer erläutert – mit dem Wert von 56,8 am Montag nähert man sich jedenfalls diesem Grenzwert. In der neuen Landesverordnung erwartet Heuer ganz konkrete Werte, bei denen Bereiche gelockert werden.

Sport mit Zuschauern

Gleichzeitig bespricht die Stadt im Rahmen ihres Auftrags als Modellkommune am Dienstag laut Heuer konkrete Projekte aus den Bereichen Sport und Kultur mit dem Land. Auf diesen Gebieten sollen Lockerungen erprobt werden. Unter anderem geht es um Sport mit Zuschauern, wie es heißt.

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