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Schwimmunterricht

Stadt soll Badeweg für Schüler finanzieren

Münster

Für zehn Schulen in Münster fiel die Kostenerstattung des Landes für die Schülerbeförderung zum Schwimmunterricht weg. Die Politik ist sich einig, dass Schulschwimmen eine hohe Priorität hat – und hat deshalb jetzt einen Antrag gestellt.

Von Pjer Biederstädt

Geht es nach der lokalen Politik, sollen Münsters Schüler auch in Zukunft per Bus ins Schwimmbad gebracht werden können. Foto: Georg Wendt/dpa

Das Land NRW erstattet zehn Schulen in Münster nicht die Kosten für die Schülerbeförderung zum Schwimmunterricht, weil der Weg unter der Entfernungsgrenze liegt (wir berichteten). Damit trotzdem alle Schulkinder zum Schwimmunterricht gebracht werden können, haben Grüne, CDU, SPD, FDP, Die Linke und Volt in der Sitzung des Schulausschusses am Dienstag einen gemeinsamen Antrag gestellt, der das Problem langfristig lösen soll.

In der nächsten Ratssitzung soll demnach beschlossen werden, dass die Stadt Münster für die Schulen in städtischer Trägerschaft über die gesetzlichen Verpflichtungen hinaus – wie schon im Jahr zuvor – die Kosten der sogenannten Badefahrten bei Grundschulen bei einer einfachen Entfernung von einem Kilometer und bei weiterführenden Schulen ab zwei Kilometern übernimmt. Diese Regelung soll für das aktuelle Schuljahr gelten.

Einsparungen durch 9-Euro-Ticket

Das Budget dafür soll aus einem Topf kommen, in dem wegen Einsparungen durch das 9-Euro-Ticket ausreichend Mittel vorhanden seien. Zum Schuljahr 2023/24 soll die Verwaltung unter Einbeziehung des dann fertiggestellten Südbades eine neue Verteilung der Schwimmstunden – inklusive Konzept für den Weg – in städtischer Trägerschaft vorlegen.

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