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Ärger um Auto-Durchgangsverkehr

Stadt will Sperrpfosten für die Hittorfstraße

Münster

Zahlreiche Autofahrer halten sich auf der Fahrradstraße Hittorfstraße nicht an die "Anlieger-frei"-Regelung und nutzen die Straße als Schleichweg zwischen Einsteinstraße und Hüfferstraße. Sperrpfosten sollen nun dagegen helfen.

Seit Herbst können Radler auf der rot eingefärbten und mindestens 4,20 Meter breiten Fahrbahn schneller und komfortabler an ihr Ziel gelangen. Foto: Oliver Werner

Die Umgestaltung der Hittorfstraße zur Fahrradstraße 2.0 ist im Herbst vergangenen Jahres abgeschlossen worden. Radfahrende können seitdem auf der rot eingefärbten und mindestens 4,20 Meter breiten Fahrbahn schneller und komfortabler an ihr Ziel gelangen.

Wie die Stadt in einer Pressemitteilung berichtet, ist in einer intensiven öffentlichen Diskussion über die Ausgestaltung der Fahrradstraße Hittorfstraße allerdings rückgemeldet worden, dass sich zahlreiche Autofahrende nicht an die "Anlieger-frei"-Regelung halten und die Straße als Schleichweg zwischen Einsteinstraße und Hüfferstraße nutzen.

"Verkehrserhebungen belegen die Problematik der ordnungswidrig durchfahrenden Kfz. Um hier wirksam Abhilfe zu schaffen, schlagen wir die Installation von Sperrpfosten südlich der Einmündung des Rottendorffwegs vor. Radfahrende können diesen sogenannten Modalen Filter weiterhin passieren, für Autofahrende ist eine Durchfahrt dann nicht mehr möglich", fasst Gerhard Rüller, stellvertretender Leiter des Amtes für Mobilität und Tiefbau, zusammen.

Zahlreiche Autofahrende halten sich nicht an die "Anlieger-frei"-Regelung und nutzen die Straße als Schleichweg zwischen Einsteinstraße und Hüfferstraße Foto: Stadt Münster/Schulte

Die Gehwege sind von der Maßnahme nicht betroffen. Alle Anwohnerinnen und Anwohner können ihre Grundstücke auch weiterhin mit dem Auto erreichen - entweder über die Hüfferstraße oder über die Einsteinstraße. Am 22. März berät die Bezirksvertretung Münster-Mitte abschließend über die von der Fachverwaltung vorgeschlagene Maßnahme.

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