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Wettbewerb

Lars Bollwerk ist die neue "Voice of Münsterland"

Münster

Zwei junge Künstler aus Münster erleben beim „The Voice of Münsterland“-Wettbewerb ihren bislang größten Auftritt. Das Publikum kürt schließlich Lars Bollwerk zum Sieger.

Die Finalisten von „The Voice of Münsterland“, Lars Bollwerk (2.v.r.) und Lisa Windoffer (2.v.l.) mit den Coaches Eddy Verbeek (r.) und Ekki Kurz sowie Stadtfest-Geschäftsführerin Ana Voogd. Foto: Matthias Ahlke

Lars Bollwerk hat den diesjährigen Songcontest „The Voice of Münsterland“ gewonnen. Im Finale am Sonntagabend setzte sich Bollwerk (22) nach Zuschauerabstimmung auf der Domplatz-Bühne nur wenige Minuten vor dem Auftritt von Roland Kaiser, vor rund 12.000 Zuschauern und vor allem Zuhörern, gegen die 16-jährige Lisa Windoffer durch.

Bollwerk, der einst im Knabenchor Capella Ludgeriana sang und Schüler am Freiherr-von-Stein-Gymnasium war, musste am Sonntag als Erster auf die Bühne und konnte das Publikum schließlich mit seiner Interpretation von Milows „You don’t know“ überzeugen. Dabei hatte sich Bollwerk, der mit seiner Gitarre auf die Bühne kam, erst wenige Tage vor dem Stadtfest überhaupt um einen Startplatz in der „The Voice of Münsterland“-Vorentscheidung beworben.

Sänger im Team von Eddy Verbeek

Letztlich rückte er ins Team von Eddy Verbeek, Musikproduzent und Betreiber von Eddys Bar im Hafen und dort Ausrichter von Open-Stage- und Karaoke-Events. „Ich habe mir extra einen Platz frei gehalten“, berichtete Verbeek Minuten vor dem Finale zuversichtlich. Seine Weitsicht zahlte sich aus. Als er Bollwerks Stimme gehört habe, sei für ihn sofort klar gewesen, dass er diesen in seinem Team haben wolle.

Eindrucksvolles Erinnerungsfoto an "Voice of Münsterland" 2022 Foto: Jonas Diener

Große Aufregung vor dem Auftritt auf dem Domplatz

Keineswegs grämen musste sich Lisa Windoffer, Elftklässlerin am Immanuel-Kant-Gymnasium in Münster-Hiltrup. Auch sie erntete für ihren Beitrag „Skinny Love“ von Birdy viel Applaus. Sie habe schon immer gesungen erzählte Windoffer vor dem Finale unserer Zeitung, zudem räumte sie ein, doch „sehr aufgeregt“ zu sein, auf dem Domplatz zu singen. Ein tiefes Luftholen einen Wimpernschlag bevor sie anfing zu singen, war wohl das letzte Indiz dafür.

„Ich kann mich nicht erinnern, dass wir schon mal so viele Bewerbungen hatten“, gab Verbeekzudem einen Einblick, wie beliebt das Format bei Künstlern ist – übrigens nicht nur bei den jungen. Der älteste Bewerber sei in diesem Jahr 76 Jahre alt gewesen, verriet Ekki Kurz, selbst Musiker bei Starlight Excess und der zweite Coach im Wettbewerb.

Sieger Lars Bollwerk darf sich derweil über eine Konzertreise im Wert von 400 Euro freuen. Alles muss das freilich noch nicht gewesen sein, denn den einen oder anderen Sieger aus der Vergangenheit konnte man, nicht zuletzt in diesem Jahr, wieder auf den Bühnen des Stadtfests begrüßen.

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