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Concordia Albachten sucht Sponsoren für den Kunstrasenplatz

Auf der Spendentafel ist noch viel Platz

Münster-Albachten

Er ist zwar schon lange fertig, aber immer noch nicht eingeweiht: Die Rede ist vom neuen Kunstrasenplatz des SV Concordia Albachten, für dessen Finanzierung der Club noch Spenden sucht. Als Dank gibt es eine offizielle Würdigung.

Der SV Concordia dankt den ersten Sponsoren für den Kunstrasenplatz und hofft weitere Spenden. Von links: Vorsitzender Jürgen Bergs, Simon Holkenbrink und Matthias Steinsträter (beide Sparkasse) Kassenwart Walter Schulze Blasum, Dietmar Dertwinkel und Daniel Averesch (beide Volksbank), stellvertretende Vorsitzender Heinrich Schulze Blasum und Geschäftsführer Frank Smolka Foto: Annegret Lingemann

Vor dem grünen Kunstrasenplatz des Albachtener SV Concordia prangt neuerdings am Zaun eine grüne Spendentafel. Spendenschilder von der Sparkasse, der Volksbank und der Firma Witte sind bereits montiert. Die Unternehmen haben namhafte Summen für den neuen Belag gespendet, der mit rund 800 000 Euro zu Buche schlägt. Um den Eigenanteil von mehr als 400 000 Euro zu refinanzieren, bittet der Verein um Unterstützung.

Dabei sind auch Einzelpersonen als Sponsoren gefragt. Wer bis zum 1. September 50 Euro oder mehr spendet, wird auf der Spendentafel verewigt. „Jeder träumt von einem Kunstrasenplatz“, sagte der Vorsitzende Jürgen Bergs, der selbst auch aktiv gegen das Leder tritt. „Der Boden federt leicht nach. „Das wissen nicht nur die Alten Herren zu schätzen, Sportler aller Altersklassen finden das einfach gut“, sagt er und ergänzt: „Wer sich einmal nach dem Spiel auf einem Ascheplatz mit der Wurzelbürste die Knie geschrubbt hat, liebt den Kunstrasen sowieso.“

Viele Vorteile

19 Jugendmannschaften trainieren in dem Verein, der rund 1000 Mitglieder hat – Tendenz steigend, wenn erstmal das neue Baugebiet bezogen wird.

„Beim Kunstrasenplatz entfällt die Winterpause. Er ist immer zu 100 Prozent bespielbar, auch nach starkem Regen sorgt die Drainage für gute Spielverhältnisse“, erklärte der Vorsitzende. Einen weiteren Vorteil erkennt er in dem helleren Untergrund gegenüber der alten Tenne. Das sei besonders in der Zeit zwischen Oktober und Mai günstig. Ein derartiger Belag ist etwa 15 Jahre haltbar, dann muss er ausgewechselt werden. „Das übernimmt dann die Stadt“, sagte Bergs. „Es ist dann aber keine so große Aktion mehr, weil die Drainage und der Untergrund vorbereitet sind.“

Die Einweihungsfeier, die üblicherweise vom Stadtsportamt organisiert wird, und die intensive Nutzung fiel den Corona-Einschränkungen zum Opfer, fertig ist er nämlich schon seit fast zwei Jahren.

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