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Spielgemeinschaft „Lach män lück!

Aufführungen erstmals im März?

Münster-Albachten

Macht die Corona-Pandemie dem Ensemble keinen Strich durch die Rechnung, dann führt die Plattdeutsche Spielgemeinschaft „Lach män lück!“ ihr neues Theaterstück im Frühjahr 2022 auf. Das ist laut Spielschar-Chef Dietmar Rölver zumindest der derzeitige Plan.

Von Thomas Schubert

Hatten im September Foto: sch

In der Geschichte der Plattdeutschen Spielgemeinschaft „Lach män lück!“ wäre es eine Premiere: Fanden die Aufführungen des im Jahre 1978 gegründeten Mundart-Ensembles – lässt man die coronabedingte Zwangspause in diesem Jahr mal außer acht – stets zur Jahreswende statt, so sieht es nun danach aus, als sollten sie erstmals im Frühjahr stattfinden.

Bereits Anfang September hatten die Albachtener Laienschauspieler, wie berichtet, die Proben für ihr neues Bühnenstück „Use Judith is Gold wärt“, eine Komödie in vier Akten, die aus der Feder der schweizerischen Erfolgsautorin Claudia Gysel stammt, aufgenommen. Es sollte ab dem 8. Januar sechs Mal auf die Bühne gebracht werden. Doch im Zeichen stark ansteigender Coronazahlen und gefährlicher neuer Virusvarianten haben die Albachtener nun davon Abstand genommen – es soll keinerlei Risiko eingegangen werden.

Nichtsdestotrotz wurde und wird weiter geprobt, in jüngster Zeit laut Spielscharchef Dietmar Rölver allerdings auf Sparflamme: nur noch einmal pro Woche. Das Theaterspielen sei für das Ensemble derzeit coronabedingt schwierig und vieles einfach zu unsicher. Deshalb wollten die Laienschauspieler von „Lach män lück!“ abwarten, wie sich die Situation nach Weihnachten entwickele, um dann vielleicht doch noch aktiv zu werden. „Wir sind interessiert daran, unser neues Stück aufzuführen, möglicherweise bereits im März“, stellt Rölver klar.

Während manch andere Veranstaltungen mit rigiden Coronavorschriften und großen Abständen stattfinden dürfen, stand derartiges nach Auskunft des Spielscharvorsitzenden für die geplanten Aufführungen im Albachtener „Haus der Begegnung“ nicht zu Debatte. Gespielt werden könne im Frühjahr aber auf jeden Fall, denn im Hinblick auf die Probenarbeit gebe es beim Ensemble keinerlei Defizite.

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