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Zirkus-Projekt der Albachtener Ludgerusschule

Bejubelte Nachwuchsakteure in der „Zappzarap“-Manege

Münster-Albachten

„Die Kinder waren super motiviert“, freute sich Konrektorin Stefanie Sawukaytis: Das Zirkus-Projekt 2022 der Albachtener Ludgerusschule wurden für Jung und Alt zu einem tollen Erlebnis.

-ann-

Für Spaß und Spannung in der Manege sorgten die Schülerinnen und Schüler der Ludgerusschule bei ihren Zirkusvorstellungen. Foto: ann

Zirkus-Atmosphäre in Albachten: Jongleure, Akrobaten, Clowns, Zauberer, Fakire und Trapezkünstler – das waren die Grundschulkinder der Ludgerusschule, die als bejubelte Künstler in der Manege des Zirkus „Zappzarap“ ihren großen Auftritt hatten. 2018 hatte das letzte Zirkus-Projekt stattgefunden. Vorgesehen ist es alle vier Jahre, jedes Schulkind soll einmal während seiner Grundschulzeit dieses Erlebnis haben.

„Wir wollten es unbedingt und haben sehr gehofft, dass uns die Corona-Bestimmungen keinen Strich durch die Rechnung machen. Es hat geklappt“, freute sich die stellvertretende Schulleiterin Stefanie Sawukaytis. Die Schulgemeinschaft habe unter der Pandemie sehr gelitten, umso wichtiger sei jetzt dieses gemeinschaftliche Erlebnis, auch für das Lehrerkollegium.

Für die Erwachsenen hatte es einen vorgeschalteten Workshop gegeben, bei dem die Zirkusinhalte vorgestellt und eingeübt wurden. Am Montagmorgen bekamen dann die Kinder zu ihrer großen Freude eine Sondervorstellung von ihren Lehrern, um sich anschließend selbst für eine Darbietung zu entscheiden. Üben, üben, üben hieß es dann am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag. „Die Kinder waren super motiviert“ erklärte Sawukaytis. Und nicht nur die Kinder. „Hier läuft nichts ohne die Eltern“ sagte die Lehrerin. „Sie haben beim Kartenvorverkauf, beim Sponsorenlauf und bei den Popcorn-Verkaufsständen mitgemacht.“

Hajer Jelliti, Mutter von zwei Kindern, hatte extra für die Woche Urlaub genommen, um mitzuhelfen. „Es hat Spaß gemacht, es war eine tolle Woche. Für die Kinder sind es unschätzbare Erfahrungen für das Leben“, urteilte sie. Und dann freute sie sich noch über die staunenden Gesichter der marokkanischen Großeltern, die sich nie hätten vorstellen können, ihre Enkel einmal als vom Applaus umtoste „Stars in der Manege“ zu erleben.

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