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Bezirksverwaltung West

Erfolgreich bei deutschlandweitem Ranking

Münster-West

Das kann sich sehen lassen: Bei einem deutschlandweiten Ranking hat die Bezirksverwaltung Münster-West beachtlich abgeschnitten und dabei gleich 4,5 Sterne erhalten.

 

Leitet seit 2014 die in Roxel ansässige Bezirksverwaltung Münster-West und freut sich über das erfolgreiche Abschneiden der städtischen Einrichtung beim deutschlandweiten Ranking: Stefanie Remmers Foto: sch

Die Bürgerinnen und Bürger Münsters sind mit dem Service ihrer Bürgerbüros und Bezirksverwaltungen offenbar recht zufrieden. Zu diesem Ergebnis kommt ein Ranking des Verbraucherschutzverbands Berlin/Brandenburg (VSVBB). Um herauszufinden, in welcher deutschen Stadt es die beliebtesten Behörden gibt, hat er mehr als 32 000 Bewertungen von 344 Behörden in Deutschlands 40 größten Städten analysiert. Dabei schnitt die in Roxel ansässige Bezirksvertretung Münster-West bemerkenswert gut ab.

Die Stadt Münster liegt in der Beliebtheitsskala auf Platz 15 – und damit über dem Durchschnitt. Die Bürgerämter der Stadt haben durchschnittlich 3,79 von möglichen fünf Sternen erhalten. Im Sonderranking der bestbewerteten Behörden Deutschlands schafft es die Bezirksverwaltung West, Roxel, mit 71 Bewertungen und 4,5 Sternen im Durchschnitt sogar auf den zehnten Platz. „Wir haben uns wahnsinnig über dieses Ergebnis gefreut! Aber wir waren auch überrascht, weil wir im Vorfeld nichts von einer solchen Auswertung wussten“, sagt Stefanie Remmers, Leiterin der Bezirksverwaltung West in Roxel.

Für die Bürgerinnen und Bürger im Stadtbezirk

Ob ein neuer Personalausweis, eine Meldebescheinigung oder ein Führungszeugnis – der Gang zum Bürgeramt kann laut einer Pressemitteilung der Stadt Münster verschiedene Gründe haben. Vielen mag der Unterschied zwischen Bürgerbüro und Bezirksverwaltung dabei gar nicht bekannt sein: Als kreisfreie Stadt ist Münster gesetzlich verpflichtet, Bezirksverwaltungen einzurichten. „In den Bezirksverwaltungen gibt es zugeordnete Bürgerbüros, die bestimmte Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger in dem entsprechenden Stadtbezirk anbieten“, erläutert Stefanie Remmers. Zusätzlich zu den klassischen Leistungen des Bürgerbüros bieten die Bezirksverwaltungen weitere Dienstleistungen an – so beispielsweise ein Fundbüro, die Weiterleitung von Anfragen an andere Ämter oder die Aushändigung von Formularen.

Keine Statistik über Dienstleistungen

Eine Statistik, welche Dienstleistungen am häufigsten angefragt werden, führt die Stadt Münster dabei nicht: „Die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger sind täglich individuell. Egal, wie lange man schon hier arbeitet, kein Fall ist wie der andere“, sagt Remmers. Und: „Es gibt immer wieder Ausnahmeerlebnisse – seien es anonyme Geburten, Lebensbescheinigungen oder auch die Bestätigung gleich mehrerer Staatsangehörigkeiten.“

Diese Abwechslung sei auch der Grund, warum ihr und ihren Kolleginnen die Arbeit in der Bezirksverwaltung West in Roxel täglich aufs Neue Spaß mache. „Das spiegelt sich auch in der Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger – und in der guten Bewertung der Stadt Münster im VSVBB-Ranking wider“, fügt sie hinzu. Coronabedingt seien aktuell zwar drei münsterische Bürgerbüros geschlossen, auch habe die Pandemie den Arbeitsalltag in den Behörden verändert. „Aber sowohl die Mitarbeitenden, als auch die Bürgerinnen und Bürger haben sich an die neue Normalität gewöhnt“, resümiert Remmers. Neuerungen wie Terminvereinbarung seien sicherlich Maßnahmen, die auch in Zukunft für einen noch besseren Service vor Ort beibehalten würden.

Verstärkte Anfragen durch Corona

„Gerade durch Corona erhalten wir verstärkt Anfragen online“, so Remmers weiter. Bemerkbar mache sich die Pandemie aktuell außerdem in der verstärkten Nachfrage nach Pässen, deren Beantragung viele Bürgerinnen und Bürger aufgrund der Reiserestriktionen bislang verschoben hätten.

Was sich möglicherweise noch nicht zu allen herumgesprochen habe, seien junge Serviceangebote der Stadt wie dieses: Um längere Wege oder Aufenthalte zu vermeiden, könnten sich Bürgerinnen und Bürger beispielsweise ihren Ausweis per Fahrradkurier nach Hause liefern lassen. Dabei handele es sich neben der Online-Terminvereinbarung um eine weitere Modernisierungsmaßnahme des Amtes. „Wir haben jedoch die Erfahrung gemacht, dass viele den Service noch gar nicht anfragen, sondern lieber persönlich vorbeikommen“, sagt Remmers.

Laut Oberbürgermeister Markus Lewe ist eine moderne, agil arbeitende Stadtverwaltung, die sich als Dienstleister der Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen versteht, das Rückgrat der zukunftsfähigen Stadt.“

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