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SPD-Ortsverein Albachten

Ladestationen für die Stadtteile

Münster-Albachten

Albachtens Sozialdemokraten wollen die E-Mobilität vor Ort vorantreiben. Ihrer Ansicht nach kann der Heimatstadtteil dabei „beispielhaft vorangehen“.

Thomas Schubert

Gruppenfoto vor der „Leezenbox“ am Albachtener Bahnhaltepunkt: Für die Installation von Ladestationen für elektrisch angetriebene Fahrzeuge machen sich Ulrike Czerny-Domnick (2.v.r.) und ihre Mitstreiter vom SPD-Ortsverein stark. Einen entsprechenden Antrag wollen sie nach der Sommerpause in die Bezirksvertretung Münster-West einbringen. Foto: SPD

„Elektromobilität kann nur über ein gut ausgebautes Netz an E-Ladesäulen eingeführt und ausgebaut werden.“ Dieser Ansicht sind Albachtens Sozialdemokraten. Und aus diesem Grunde fordern Ulrike Czerny-Domnick, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, und ihre Mitstreiter, in Albachten Ladestationen für Pkw, E-Bikes und -Roller sowie andere Elektro-Fahrzeuge bereitzustellen. Einen entsprechenden Antrag wollen die Sozialdemokraten nach der Sommerpause in die Bezirksvertretung Münster-West einbringen.

Den Überlegungen des SPD-Ortsvereins zufolge gibt es in Albachten diverse Orte, die sich als Standort für Ladestationen anbieten. Allen voran die Mobilstation am Bahnhof mit der geschlossenen „Leezenbox“-Fahr­radabstellanlage. Dort könnten Pkw und E-Bikes geladen werden. Auch das „Haus der Begegnung“, die örtlichen Supermärkte und Bankenfilialen betrachten die Sozialdemokraten als mögliche Standorte für E-Bike-Ladesäulen. Darüber hinaus bietet sich aus ihrer Sicht auch der öffentliche Parkplatz an der Dülmener Straße für die Einrichtung von Ladevorrichtungen für Pkw und E-Bikes an.

Es könne nicht sein, dass es in Münster zurzeit zwar 22 Ladestationen gebe, solche in den städtischen Außenbereichen jedoch kaum vorhanden seien. „Albachten kann hier beispielhaft vorangehen“, sagt Czerny-Domnick, deren Ortsverein sich laut einer Mitteilung schon seit längerer Zeit intensiv mit modernen Verkehrskonzepten und der Mobilität im Heimatort Albachten beschäftigt.

Mögliche Partner für die Installation von E-Ladesäulen können nach Ansicht der Albachtener Sozialdemokraten die münsterischen Stadtwerke, die DB-Energie, die Sparkasse Münsterland-Ost und die Volksbank sowie die Betreiber der Supermärkte oder anderer Geschäfte sein.

Weiterhin macht die Ortsvereins-Chefin deutlich, dass die Stadt Münster diese Ladestationen nicht selbst betreiben solle. Vielmehr komme ihr die Aufgabe zu, das Projekt zu koordinieren, voranzutreiben, über Fördermöglichkeiten zu informieren und gegebenenfalls öffentliche Flächen zur Verfügung stellen. Im Idealfall würden die Ladeeinrichtungen mit Ökostrom betrieben, heißt es im Antrag an die Bezirksvertretung.

Wichtig ist Ulrike Czerny-Domnick und ihren Parteifreunden, dass bei allen Anstrengungen nicht vergessen werden dürfe, neben Pkw auch andere elektrisch angetriebene Fahrzeuge zu berücksichtigen: „Der Boom der letzten Jahre zeigt, wie gut inzwischen E-Bikes angenommen worden sind und die E-Tretroller kommen werden.“ Der Antrieb von Elektrofahrzeugen sei effizient, schone die Umwelt und sei kostensparend.

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