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Aktion gegen Parken auf der Bordsteinabsenkung

Piktogramm auf dem Asphalt hilft Rollstuhlfahrern

Münster-Albachten

Das städtische Amt für Mobilität und Tiefbau war kreativ und sorgte an der Albachtener Straße dafür, dass unachtsames Parken an einer wichtigen Stelle möglichst verhindert wird.

Thomas Schubert

Gerhard Bonn (l.) und Peter Wolfgarten freuen sich über das Piktogramm an der Bordsteinabsenkung an der Albachtener Straße.   Foto: sch

Wer auf den Rollstuhl angewiesen oder mit dem Rollator unterwegs ist, der kennt das Problem: Immer wieder werden von unachtsamen oder auch rücksichtslosen Zeitgenossen Bordsteinabsenkungen regelrecht zugeparkt. Wer nur beschwerlich und mit großer Mühe mobil ist, dem wird damit das Leben schwer gemacht. An der Albachtener Straße war dies in der Vergangenheit am Verbindungsweg zum Albachtener Ortszentrum immer wieder der Fall, doch nun wurde Abhilfe geschaffen.

Nachdem ihnen von Bürgern wiederholt Klagen zum Thema kundgetan worden waren, wiesen Dr. Gerhard Bonn, dritter stellvertretender Vorsitzender der kommunalen Seniorenvertretung, und CDU-Ratsherr Peter Wolfgarten das städtische Amt für Mobilität und Tiefbau auf den Missstand hin. Es dauerte nicht lange, bis das Amt aktiv wurde: Mitarbeiter trugen auf dem Asphalt unmittelbar vor der Bordsteinabsenkung ein Rollstuhlfahrer-Piktogramm auf. „Dadurch wird optisch hervorgehoben, dass in diesem Bereich vor der Absenkung nicht geparkt werden darf“, freut sich Gerhard Bonn. Im Einklang mit Peter Wolfgarten spricht er dem Amt für dessen zeitnahes Handeln Lob und Dank aus.

Die Aktion an der Albachtener Straße gebe Menschen mit Handicap, Rollifahrern, Senioren und Müttern mit Kinderwagen dort die Chance, besser am mobilen Leben teilzuhaben. Allerdings sei das Problem an vielen anderen Stellen im Stadtgebiet nach wie vor ein Thema, bedauert Peter Wolfgarten.

Ohne erhobenen Zeigefinger, so betonen die beiden, bitte man die Mitbürger, Rücksicht zu nehmen.

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