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Ökumenische Sternsinger-Aktion

Segen zu den Menschen gebracht

Münster-West

Um Gottes Segen beim Dreikönigssingen in die Häuser und Wohnungen zu bringen, waren in den Stadtteilen in diesem Jahr wieder etliche Kinder und obendrein auch noch einige Erwachsene unterwegs.

In Mecklenbeck nahmen 49 Mädchen und Jungen sowie vier Erwachsene an der ökumenischen Sternsinger-Aktion teil. Foto: PD

Dem ein oder der anderen werden sie bei ihrem Einsatz im heimischen Stadtteil in den vergangenen Tagen sicherlich aufgefallen sein: In Roxel, Albachten und Mecklenbeck waren anno 2023 die Sternsinger wieder aktiv, um Gottes Segen beim Dreikönigssingen in die Häuser und Wohnungen zu bringen sowie unter dem Motto „Kinder stärken, Kinder schützen“ Spenden für arme Kinder in Indonesien und weltweit zusammenzutragen.

In Mecklenbeck nahmen in diesem Jahr 49 Kinder und vier Erwachsene an der ökumenischen Sternsingeraktion teil. Die Organisatoren freuten sich, dass so viele den besonderen Dienst übernehmen wollten. Schon am Abend des ersten Tages konnten die Sternsinger über etliche schöne Begegnungen berichten. Auch viele begleitende Eltern ließen sich von der Begeisterung anstecken.

Die Gemeinde St. Anna bedauert, dass die Heiligen drei Könige nicht in allen Straßen unterwegs sein konnten. Wer sich einen Besuch der Sternsinger wünscht, kann sich im Pfarrbüro St. Anna (0251/27600050 oder per E-Mail (stliudger-muenster@bistum-muenster.de) melden. Einige erwachsene Sternsinger werden sich dann noch einmal auf den Weg machen, um den Segen zu bringen. In der St.-Anna-Kirche liegen die Aufkleber mit dem Segen weiterhin aus.

In Roxel schickte Pastoralreferentin Margarete Schylek am Samstag über 60 Kinder, teilweise begleitet von ihren Eltern, und drei Erwachsene in 17 Gruppen als Heilige drei Könige durch den Ort, um den Neujahrssegen zu den Menschen zu bringen. Unterstützt wurden die Sternsinger von einem Organisatorenteam und Helfern aus der Messdienerleiterrunde, die dafür sorgten, dass es im Anne-Jakobi-Haus nach der Coronapause sogar wieder ein gemeinsames Mittagessen samt Teilnahme an der Sternsinger-Tanzchallenge zum indonesischen Lied „Belajar“ gab.

Trotz des großen Engagements aller teilnehmenden Gruppen konnten nach Angaben der Organisatoren nicht alle Haushalte des Stadtteils besucht werden, da nicht genügend Gruppen gebildet werden konnten.

In einem Dankgottesdienst, an dem viele Sternsinger noch einmal als Könige teilnahmen, wurde die ökumenische Aktion am Sonntag gewürdigt. Alle Kinder erhielten eine Sternsingerurkunde. Das Spendenergebnis lag an diesem Tag bei über 9000 Euro.

In Albachten machten sich nach Angaben der dortigen Organisatoren gut 50 Kinder und vier Erwachsene in 16 Gruppen am Samstag für sechs Stunden auf den Weg durch ihren Ortsteil. Nach der Aussendungsfeier durch Pater Tom in der Ludgeruskirche zogen sie als Sternsinger von Tür zu Tür, um Spenden für Kinder in Armut zu sammeln. Bereits in der kurzen Mittagspause erzählten viele der jungen Leute von ihren unterschiedlichen Begegnungen am Vormittag. Zwar blieben auch einige Türen verschlossen, aber die meisten Albachtener freuten sich über den Besuch der kleinen Könige mit den Segensgrüßen.

Am Nachmittag kehrten die Sternsinger strahlend und mit müden Füßen, aber vollen Spendendosen und prall gefüllten Süßigkeitentaschen, ins Pfarrheim zurück. Wie gewohnt, durften alle Teilnehmer die gespendeten Naschereien unter sich aufteilen. Ein Großteil davon spendeten sie der Bahnhofsmission und dem Handorfer Vinzenzwerk. Etwa 7700 Euro kamen durch den Einsatz der Kinder zusammen.

Über das Konto der Pfarrei St. Liudger und über die Homepage der Sternsinger sind auch weiterhin Spenden für die ökumenische Aktion möglich.

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