Sommerfest des Albachtener Tennisclubs

Tagsüber Sport, Party am Abend

Münster-Albachten

Mit einem Mixed-Turnier fing das Sommerfest des ATC an, mit einem Auftritt der Band „The Dandys“ wurde der Tag in geselliger Runde beendet.

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Die Musiker der münsterischen Band „The Dandys“ boten beim Sommerfest des Albachtener Tennisclubs gepflegten, handgemachten Beat . Foto: ann

Sommerfest beim Albachtener Tennisclub (ATC) – das ist eine bewährte Mischung von sportlicher Begegnung tagsüber und lockerer Partystimmung am Abend. Das Mixed-Turnier, bei dem Spieler von 15 bis 80 Jahren die Aufschläge servierten, gewannen Anna Lenfers und Andreas Kubietzka. Für die gefällige musikalische Unterhaltung am Abend sorgten die altbekannten Gäste „The Dandys“.

Die münsterische Popgruppe mit Dieter Kemmerling (Bass), Hans Greiner (Leadgitarre), Gerd Jörling (Rhythmus-Gitarre, Gesang) ist mit Ausnahme von Olaf Schräder (Schlagzeug) seit fast 55 Jahren zusammen und tritt bundesweit auf. Seit 2005 sind die „Beat-Weltmeister des Jahres 1967“ als Botschafter für „No Panic for Organic“ unterwegs und stellen ihre Gage der Organspende-Initiative, die in enger Partnerschaft mit dem UKM steht, zur Verfügung.

Dieter Kemmerling ist Betroffener: „Meine Leber wird in diesen Tagen volljährig“, sagt er. Das gespendete Organ erhielt er 2001. Seitdem freut er sich über sein neues Leben ohne gesundheitliche Einschränkungen und möchte „etwas zurückgeben“, wie er betont. „Die Bereitschaft zur Organspende muss einfach noch populärer werden“, findet er. Über das ATC-Clubmitglied Norbert Borkenhagen, der vormals Transplantierte mit Ultraschall-Untersuchungen in der münsterischen Uniklinik betreute, entwickelte sich vor Jahren eine persönliche Verbindung: Man verabredete sich zu einem Match. „Bis vor zwei Jahren konnten zum Turnier auch immer noch transplantierte Tennisspieler eingeladen werden, weil ich sie persönlich angesprochen habe“, sagt Norbert Borkenhagen. „Leider ist diese einmalige Aktion mit dem Ende meiner Berufstätigkeit zum Erliegen gekommen. Im alltäglichen Ablauf einer Universitätsklinik kann so etwas leider nicht organisiert werden.“

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