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Anregung aus der Bürgerschaft

„Tempo-Bremse“ am Claudius-Kindergarten

Münster-Albachten

Im Bereich des Albachtener Claudius-Kindergartens soll es Verkehrssicherungsmaßnahmen geben. Das ist das Anliegen einer aktuellen Bürgeranregung.

Im Bereich der Kreuzung Wierling / In der Weede – dort, wo auf diesem Foto ein Fahrzeug zu sehen ist – soll es eine Aufpflasterung geben, um die Geschwindigkeit des Durchgangsverkehrs zu bremsen. Foto: sch

Passiert ist bislang noch nichts, gleichwohl dürfte die Anregung, die bereits Ende November vergangenen Jahres in der Bezirksvertretung Münster-West auf den Tisch kam, nach wie vor aktuell sein. Wird sie umgesetzt, dann werden sich insbesondere Eltern, deren Kinder den evangelischen Claudius-Kindergarten besuchen, darüber freuen: Es geht um Verkehrssicherungsmaßnahmen vor der Kita.

Im Rahmen einer Bürgeranregung werden Lokalpolitik und Stadtverwaltung darum gebeten, in der unmittelbaren Nachbarschaft des Kindergartens tätig zu werden: Im Bereich der Kreuzung Wierling / In der Weede soll es als „Tempo-Bremse“ eine Aufpflasterung für alle drei Fahrtrichtungen geben. Auch vor dem Kita-Eingang soll aufgepflastert werden. Darüber hinaus regt der Verfasser der Bürgeranregung im betreffenden Bereich eine verstärkende Beschilderung an. Sie soll Verkehrsteilnehmer deutlich darauf hinweisen, dass es am Wierling / In der Weede einen Kindergarten gibt.

Hohes Unfallrisiko – aber kein Unfallschwerpunkt

In der Begründung der Anregung wird darauf verwiesen, dass der Bereich vor dem Claudius-Kindergarten bislang zwar kein Unfallschwerpunkt sei, jedoch ein „Bereich mit sehr hohem Unfallrisiko“. Kinder und Straßenverkehr träfen dort unmittelbar aufeinander. Die Abgrenzung der Verkehrsflächen sei am Kindergarten fließend. Gehwege seien nicht vorhanden. Weitere Risikofaktoren seien die hohe Bepflanzung rechts und links der Straße In der Weede sowie das Fahrverhalten einiger Fahrzeugführer. Zudem erhöhe der Buslinienverkehr auf dem Wierling das Unfallrisiko.

Durch die vorgeschlagenen baulichen Maßnahmen könne die Geschwindigkeit aller Fahrzeuge gebremst werden. „Dies ermöglicht einen erheblich kürzeren Bremsweg, falls ein Kind die Fahrbahn betritt. Die vorsorgende Unfallverhütung und der Schutz der Kinder sollten an dieser Stelle im Mittelpunkt stehen“, heißt es abschließend in der Bürgeranregung.

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