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Albachtener Bläservereinigung will 100. Jubiläum nachholen

Zwei große Konzerte im Oktober

Münster-Albachten

Die Albachtener Bläservereinigung wurde anno 1921 aus der Taufe gehoben. Das 100-jährige Bestehen konnte im Jahr 2021 allerdings nicht gefeiert werden. Das soll in diesem Jahr anders sein.

Als wiedergewählter Vorsitzender der Albachtener Bläservereinigung gratulierte Dirk Homann (l.) dem Jubilar Theo Homann (M.) zu seiner 70-jährigen Mitgliedschaft. Mit dabei Christian Voß, der neuer Dirigent des Ensembles ist. Foto: Bläservereinigung

Musste die Bläservereinigung Albachten im vergangenen Jahr pandemiebedingt den Termin für die Mitgliederversammlung auf den September verschieben, so konnte sie dieses Jahr wieder satzungsgemäß im Februar tagen. Um möglichst vielen Musikerinnen und Musikern die Teilnahme zu ermöglichen, gab es parallel zum Treffen im „Haus der Begegnung“ erstmals auch einen Live-Stream per Videokonferenz.

So konnte sich der Vorsitzende Dirk Homann über eine rege Teilnahme vor Ort und „an den Bildschirmen zu Hause“ freuen. Zum ersten Mal in diesem Jahr dabei war Christian Voß, der seit Oktober 2021 neuer Dirigent der Bläservereinigung ist. Er warf einen kurzen Blick zurück auf seine ersten Monate im Amt und stellte dann seine Planungen für die Konzerte vor, mit denen das Orchester laut einer Mitteilung in diesem Jahr hoffentlich wieder durchstarten kann.

100 Jahre Musikgeschichte

Schließlich gilt es, nicht nur die üblichen Einsätze, zum Beispiel auf Schützenfesten, Studentenkommersen oder in Kirchen wieder aufzunehmen, sondern auch, einige der Feierlichkeiten zum 100. Jubiläum nachzuholen, die 2021 ausfallen mussten. Höhepunkt sollen zwei große Konzerte im „Haus der Begegnung“ im Oktober sein, die die Zuhörer durch 100 Jahre Musikgeschichte führen werden.

Bei den turnusgemäßen Wahlen wurde Dirk Homann einstimmig im Amt als erster Vorsitzender bestätigt, ebenso wie Sarah Buddendieck als zweite Kassiererin.

Alfons und Theo Homann seit 70 Jahren im Orchester.

Traditionsgemäß wurden die Musiker und Musikerinnen, die in diesem Jahr ein kleines oder großes „rundes“ Mitgliedsjubiläum feiern, mit einer Urkunde geehrt. Die zehn Jubilare des Jahres 2022 bringen es gemeinsam auf 305 Mitgliedsjahre – von denen 140 auf ein besonderes Brüderpaar entfallen: Alfons und Theo Homann sind seit 70 Jahren im Orchester.

1952 zum ersten Mal im Einsatz

Während Alfons Homann zur Fronleichnamsprozession 1952 zum ersten Mal auf seinem Tenorhorn mitspielte, war das Schützenfest im gleichen Jahr der erste Einsatz für Theo Homann an der Tuba. Der Vater der beiden war eines der Gründungsmitglieder der Bläservereinigung im Jahr 1921. Dirk Homann – übrigens nicht verwandt und nicht verschwägert mit dem Duo – gratulierte beiden herzlich zum Jubiläum.

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