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Mobilfunkfirmen nutzen den Kirchturm

Alle Sender werden jetzt sichtbar

Münster-Amelsbüren

Kirchtürme werden seit vielen Jahren von den Mobilfunkfirmen als Sendestationen genutzt. Nach dem Aufbau des Baugerüstes werden in Amelsbüren die Sendeanlagen sichtbar. Die technische Umstellung war nicht frei von Problemen.

Von Michael Grottendieck

Eine Sendeanlage am Turm von St. Sebastian Foto: gro

Dass oben auf dem Gerüst an den Sendeanlagen geschraubt wird, daran haben sich die Anlieger rund um die St. Sebastian-Kirche längst gewöhnt. „Da ist immer was“, sagt eine Frau. Zugleich wächst das Gerüst in schwindelerregende Höhen.

Am Montag wollte Vodafone seine technischen Probleme in den Griff bekommen, die für Verdruss bei den Kunden gesorgt hatten. Ohne Mobilfunk und Internet ist man aufgeschmissen. „Wie gut, dass ich ein Diensthandy mit Vertrag bei einem anderen Anbieter hatte“, sagte ein genervter Amelsbürener.

Versorgungslücken

Vodofone hatte zunächst versucht, die entstandenen Lücke im Versorgungsnetz dadurch zu schließen, indem man benachbarte Stationen neu ausrichtete. Die Sendeanlage im Turm sollte nach Angaben eines Sprechers erst dann am Baugerüst installieren, wenn klar sei, wo und wie die Antennen wegen der Sicherheitsvorkehrungen und unter Einhaltung der Sicherheitsabstände platziert werden müssen. „Unsere Mitbewerber, die ihre Antennen früher am Baugerüst installiert hatten, mussten zweimal umbauen“, sagte fügt der Vodafone-Sprecher.

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