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SPD zur Schließung der Postfiliale

„Die negativen Schlagzeilen zum Einzelhandel reißen nicht ab“

Münster-Amelsbüren

Nach der Schließung der Postfiliale in Amelsbüren sorgt sich die SPD um den Ortskern. In der Vergangenheit seien Fehler gemacht worden. Ein Akteur aus Münster müsse jetzt das Heft des Handelns in die Hand nehmen, lautet die Forderung.

Friedhelm Schade (SPD) ist auch stellvertretender Bezirksbürgermeister Foto: pd

Mit Bedauern hat die SPD Amelsbüren den Pressebericht über die sehr kurzfristige Schließung der Postfiliale in Amelsbüren zur Kenntnis genommen. „Dass die Schließung ohne Vorankündigung und ohne eine Perspektive einer neuen Postfiliale den Bürgerinnen und Bürgern mitgeteilt wurde, ist schon außergewöhnlich“, so der SPD-Vorsitzende Friedhelm Schade.

„Das beunruhigt die Amelsbürener, besonders ältere Mitbürger in der Ortsmitte. Die Ankündigung der Post, auf jeden Fall in Amelsbüren eine Filiale wieder zu eröffnen, ist nur ein erster Schritte und darf nicht bei einem Lippenbekenntnis bleiben.“

Fehler der Vergangenheit

Dass die negativen Schlagzeilen zum Einzelhandel nicht abreißen, sei für Amelsbüren schon eine sehr schwierige Situation und verlange nach intensivem Handeln der Stadt Münster, insbesondere der Wirtschaftsförderung Münster, lautet die Forderung der SPD Amelsbüren. Erst die Schließung des Getränkemarktes in der Ortsmitte, dann die Ankündigung, dass der Lebensmittelmarkt samt Bäckerei in der Ortsmitte im Laufe des Jahres schließt, und nun die Aufgabe der Postfiliale. Die Ursache liegt laut der Amelsbürener SPD in falschen Entscheidungen in der Vergangenheit.

Nichtsdestotrotz seien alle Akteure, Immobilienbesitzer und Anbieter im Bereich Lebensmittel sowie im Getränkehandel aufgefordert, nach Lösungen im Sinne der Bürgerinnen und Bürger Amelsbürens zu suchen. Das Heft des Handelns sollte dabei die Wirtschaftsförderung in der Hand haben und dabei intensiv zwischen den Akteuren vermitteln, so die SPD.

Lebensqualität erhalten

Dabei sei der Faktor Zeit nicht aus dem Auge zu verlieren: „Amelsbüren braucht eine funktionierende Nahversorgung, insbesondere in der Ortsmitte, um älteren Mitbürgerinnen und -bürgern weite Wege zu ersparen und die hohe Lebensqualität in Amelsbüren zu erhalten. Als SPD stehen wir daher seit einiger Zeit in intensivem Austausch mit der Wirtschaftsförderung, um gute Lösungen für die Zukunft unseres Stadtteils zu finden“, erklärt Friedhelm Schade, der auch stellvertretender Bezirksbürgermeister in Hiltrup ist.

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