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DJK Grün-Weiß geht neue Wege in der Nachwuchsförderung

Fußballcamp für 80 Kicker

Münster-Amelsbüren

Erstmals bietet die DJK Grün-Weiß Amelsbüren ab dem 12. Juli ein dreitätiges Fußballcamp für Jugendliche an. Das Angebot ist ein Baustein eines neuen Konzeptes in der Nachwuchsförderung.

Von Michael Grottendieck

Kerstin Höfling und Dominic Hötzel leiten bei der DJK Grün-Weiß Amelsbüren die Geschicke der Fußballabteilung. Foto: gro

Premiere am Sportplatz Zum Häpper: Erstmals bietet die DJK Grün-Weiß Amelsbüren ein Fußballcamp für Jugendliche an. Die 80 Plätze waren binnen kürzester Zeit vergeben. „Die Nachwuchskicker sind einfach heiß nach der Corona-Zeit“, stellt der neue Abteilungsleiter Fußball, Dominic Hötzel, fest. Das Ferien-Fußballcamp vom 12. bis 15. Juli unter der Leitung von Michael Stapper statt.

Stapper ist seit einigen Monaten als GWA-Förder­coach gemeinsam mit dem Trainerstab verantwortlich für die qualifizierte Ausbildung der Nachwuchsfußballer. Das neue Konzept deckt sich laut einer Pressemitteilung des Vereins mit den Vorstellungen, die Abteilungsleiter Dominic Hötzel und der vor gut einem Jahr gegründete Beirat der Fußball-Abteilung verfolgen.

Neues Ausbildungskonzept

„Das vereinsinterne Fördertraining ist ein Baustein des Ausbildungskonzeptes, das wir in Zukunft stärker verfolgen“, erläutert Dr. Holger Werthschule, der die Bildung eines Beirates für die rund 700 Mitglieder starke Fußball-Abteilung maßgeblich vorangetrieben hat.

Ziel sei es, die Schlagkraft der Fußballabteilung zu erhöhen. Dominic Hötzel und Kerstin Höfling haben die Gesamtleitung der Abteilung übernommen. Für die wichtige Arbeit der Sponsorenbetreuung wurde mit Wolfgang Weiß ein bekannter Amelsbürener Unternehmer und alter GWAler gewonnen. Künftig sollen die Amelsbürener Kicker von den Junioren- bis zu den Seniorenmannschaften einheitlich ausgestattet werden.

Zugleich legen die Grün-Weißen mehr Wert auf eine Leistungsorientierung der Mannschaften, die nach der Corona-Pause wieder in den Meisterschaftsbetrieb gehen werden. „Wir wollen künftig in der Spitze wie auch in der Breite stark sein“, erklärt Werthschulte.

30 Mannschaften

Aktuell gibt es rund 30 Fußballmannschaften der Grün-Weißen, 57 Trainer und acht Schiedsrichter. Erklärtes Ziel ist es, dass „wir mit der einen oder anderen Mannschaft Aufstiege feiern zu können“, heißt es von den Verantwortlichen. Die Nachwuchsarbeit soll zudem so aufgestellt sein, dass einigen Kickern der Sprung in die erste Seniorenmannschaft glücken kann.

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