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Jugendliche erhalten unerwartet Rückenwind

Politik greift Idee des Bikeparks auf

Münster-Hiltrup/Amelsbüren

Jugendliche hatten in Hiltrup und Amelsbüren Unterschriften gesammelt für die Errichtung einer Bikeanlage möglichst in der Nähe der Sportanlage in Amelsbüren. 225 Unterschriften kamen zusammen. Jetzt wurde das Anliegen von der Politik aufgegriffen.

Von Michael Grottendieck

Jugendliche aus Amelsbüren wünschen sich den Bau eines Bikeparks möglichst in der Nähe des Sportplatzes. Foto: gro

Rückenwind von unerwarteter Seite erhalten die Jugendlichen, die sich die Errichtung eines Bikeparks in Amelsbüren wünschen. Von politischer Seite ist das Anliegen jetzt aufgegriffen worden.

Im November hatten die Jugendlichen fleißig Unterschriften gesammelt. Mit ihrem Anliegen rannten sie offenbar offene Türen ein, denn innerhalb von nur 14 Tagen sammelten sie 225 Unterschriften, berichteten Paul Ritter, Paul Weissinger, Henri Adorf, Ole Lasar und Felix Helmert im Gespräch mit unserer Zeitung.

Die KvG-Schüler nutzen zwar regelmäßig den Sportplatz Hiltrup-Süd mit seinem neuen Bewegungspark. Doch für die Fahrt zu den nächsten Bikeparks in Münster und Umgebung – etwa in Wolbeck oder Telgte – ist häufig das „Elterntaxi“ gefragt.

Jugendliche finden es „großartig“

Die Fraktion der Grünen fand das Ansinnen der Jugendlichen offenbar so wichtig, dass sie einen entsprechenden Antrag zur Sitzung der Bezirksvertretung am 20. Januar schrieb.

Die Initiatoren wussten nach eigenen Angaben nichts davon, finden das aber ganz „großartig“, wie einer von ihnen gegenüber unserer Zeitung erklärt. Denn Oberbürgermeister Lewe, dem sie ihre Unterschriftenliste überreicht hatten, hatte ihnen mitgeteilt, dass für eine politische Beratung über ihr Anliegen zunächst ein formeller Antrag vorliegen müsse.

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