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St. Sebastian-Schützenbruderschaft

Rückkehr mit Sonnenschein

Münster-Amelsbüren

Bestes Wetter, frischgebügelte Uniformen: Die St. Sebastian-Schützenbruderschaft sorgte in Amelsbüren für ein besonderes Wochenende – mit einer Majestät, die einfach nicht abdankt.

Von Wolfram Linke

Die St. Sebastian-Schützenbruderschaft marschierte am Sonntagvormittag nach der Kranzniederlegung zur ökumenischen Messe und zum Frühschoppen Richtung Lailly-en-Val-Platz. Foto: Wolfram Linke

Auch ohne Vogelschießen lässt sich´s feiern, dachte sich die Amelsbürener Schützenbruderschaft St. Sebastian und trat am Sonntagvormittag vor dem Pfarrheim an. „Wir grüßen unseren langjährigen Schützenkönig Josef Woermann und seine Frau Betta“, schmunzelte Oberst Rainer Langenkamp vor versammelter Mannschaft – Woermann ist wegen der Coronabeschränkungen seit 2019 amtierender Schützenkönig im Davertdorf.

Gemeinsam mit dem Musikverein Ahaus und dem Spielmannszug St. Sebastian marschierten die Schützen am Sonntag zunächst vor die Kirche, um an der Ehrentafel im Turm einen Kranz niederzulegen. Anschließend ging´s im Gleichschritt durch den Ort, bevor sich die Amelsbürener zu einem Gottesdienst unter freiem Himmel auf dem Lailly-en-Val-Platz versammelten. Dabei wurde auch unter anderem der verstorbenen Mitglieder gedacht. Das Wetter meinte es gut mit den Schützen – unter wolkenlosem Himmel strahlten die Amelsbürener mit der Sonne um die Wette. Auch die Umsetzung und Beachtung der Hygiene- sowie Infektionsschutzrichtlinien bereiteten keine Probleme und werden mittlerweile bei Veranstaltungen ganz offensichtlich als notwendige Routine wahrgenommen.

Für beste Laune sorgten zudem der Musikverein Ahaus und ein DJ, die das Publikum mit flotten Rhythmen kurzweilig unterhielten. Für die Veranstaltung hatte sich die Bruderschaft noch etwas Besonderes ausgedacht: Bei allerlei Spielen und Wettbewerben konnten sich die Schützen gegen eine Gebühr miteinander messen. Der Erlös aus dem „Spiel ohne Grenzen“ geht – ebenso wie die Kollekte aus der ökumenischen Messe – an die Flutopfer. Bereits am Samstagabend herrschte ebenfalls „volles Haus“ auf und rund um den Lailly-en-Val-Platz: In lauer Spätsommernacht feierte die Bruderschaft mit ihren Gästen ausgelassen einen Dämmerschoppen – bis weit über die Dämmerung hinaus.

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