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Debatte um neuen Schweinemaststall in Hiltrup-Ost

So könnte es einmal aussehen

Münster-Hiltrup/A...

Kaum ein Thema hat in den vergangenen Jahren den Stadtteil Hiltrup-Ost so intensiv beschäftigt wie der geplante Bau eines Schweinemastbetriebs zwischen Hoher Ward und Emmerbach. Unsere Zeitung hat einen Schweinemaststall in Amelsbüren besucht, der sich in vielerlei Hinsicht mit dem Bauprojekt in Hiltrup-Ost vergleichen lässt.

Markus Lütkemeyer

Die Auszubildende Hannah Entrup und Landwirt Elmar Schulze Heil in einem Teil-Offenstall für 650 Tiere. Neben der Liege- und Schlaffläche gibt es einen Fressbereich sowie einen überdachten Auslauf. Weil die Schweine ihr Geschäft an der frischen Luft verrichten, „bildet sich erst gar nicht so viel stark riechendes Ammoniak“, so Schulze Heil. Foto: mlü

Die Familie Schulze Heil mästet seit mehr als acht Jahren „Frischluft-Schweine“. Geboren wurde das Stallkonzept in Süddeutschland: Anders als bei herkömmlichen Mastställen gibt es keine Lüftungsanlage, sondern freie Belüftung. Die Schweine können mit ihrem Rüssel ein kleines Tor zu einem überdachten Auslauf aufschlagen. Daher auch der Name für diese Bauweise: „Pig Port“, also Schweinepforte. Die Vorteile sind ein niedriger Energieverbrauch und ein Plus in Sachen Tierwohl. Das Fleisch darf mit der Kennzeichnung „Haltungsform 3“, der zweitbesten Kategorie, verkauft werden. Der Stall in der Hohen Ward in Hiltrup-Ost soll in einer ähnlichen Bauweise entstehen, heißt es beim Landwirtschaftlichen Kreisverband Münster.

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