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Nabu-Seminar auf Haus Heidhorn

„Wir müssen etwas tun gegen das Artensterben“

Münster-Hiltrup/Amelsbüren

„Wir müssen etwas tun!“ – diese Quintessenz ergab sich aus dem BNE-Modul „Artensterben – na und?“ für Lehrkräfte und Multiplikatoren auf Haus Heidhorn.

Bienen zählen zu den wichtigsten Nutztieren. Sie sind gefährdet. Foto: Christophe Gateau/dpa

„Wir müssen etwas tun!“ – diese Quintessenz ergab sich aus dem BNE-Modul „Artensterben – na und?“ für Lehrkräfte und Multiplikatoren auf Haus Heidhorn.

Als Einstimmung stellte Dr. Britta Linnemann (Nabu-Münsterland) die Herausforderungen der aktuellen Klima- und Biodiversitätskrise dar und lud die Teilnehmenden zu einem regen Diskurs ein.

„Mit unserer aktuellen Lebens- und Wirtschaftsweise sind wir Menschen wesentliche Treiber des aktuellen Artensterbens“, heißt es in einer Pressemitteilung. „Also können wir auch die Weichen stellen, um den Abwärtstrend aufzuhalten. Denn: Biologische Vielfalt ist beispielsweise für unsere Nahrungsproduktion, gesunde Böden, saubere Luft und sauberes Wasser lebenswichtig!“

Ganz nach dem Motto „Jede und jeder Einzelne kann etwas tun!“ starteten die Teilnehmenden anschließend in einen praktischen Workshop rund um das Thema „Wildbienen in der Bildungsarbeit“. Die Mittagspause bot nicht nur Zeit, sich mit vegetarischer Kost zu stärken und sich weiter auszutauschen, sondern auch um das vielfältige Gelände auf Haus Heidhorn zu erkunden.

Inspiriert vom schönen Außengelände, beschäftigten sich die Teilnehmenden während des zweiten Workshops intensiv und mit viel Begeisterung mit dem Thema „Artenvielfalt“ anhand der Artenbestimmungs-App „ObsIdentify“. Dabei blieb kaum eine Pflanze oder ein Insekt unerkannt. „Das hilft auch in der Bildungsarbeit und im Artenschutz, denn oft erkennen wir nur das als schützenswert, was wir auch kennen“, schreibt der Nabu.

Das BNE-Modul „Artensterben – na und?“ lieferte Inspirationen und praktische Methoden zur Behandlung der Themen mit Schülern. Die gesammelten Eindrücke und Ideen können in die künftige Bildungsarbeit weitergetragen und angewendet werden, so der Nabu.

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