1. www.wn.de
  2. >
  3. Münster
  4. >
  5. Angelmodde
  6. >
  7. Das Schönste an diesem Werk ist tatsächlich die Musik

  8. >

Tschaikowskis „Nussknacker“ in der Friedenskirche

Das Schönste an diesem Werk ist tatsächlich die Musik

Münster-Angelmodde/Gremmendorf

Die Friedenskirche war so gut besucht wie selten bei einem der Konzerte. Auf dem Programm stand Tschaikowskis „Nussknacker“. Am Klavier nahm die Pianistin Tomoka Ohki Platz.

Von Andreas Hasenkamp

Führten in die Klangwelt und Geschichte des „Nussknackers“ ein: Die Pianistin Tomoka Ohki und der Pfarrer der Friedensgemeinde, Karsten Dittmann. Foto: anh

„Der Nussknacker“ – die Friedenskirche war so gut besucht wie selten bei einem der Konzerte. Der Titel der Weihnachtsgeschichte muss wohl viele angezogen haben von den 50 Gästen. Es mag auch die Qualität der Pianistin beigetragen haben. Es war bereits der zweite Auftritt von Tomoka Ohki aus Tochigi in Japan, die in Münster studiert.

Sie selbst hat die Schönheit der Musik von Peter Tschaikowski angezogen – es sei eines ihrer Lieblingsstücke, bekannte die Pianistin freudestrahlend. In die von der Musik erzählenden Geschichten führte Pfarrer Karsten Dittmann mit kurzen Texten ein: vom Marsch der Puppen über die arabischen, chinesischen und russischen Tänze biss zu jenem der Rohrflöten. Weggefallen waren die ursprünglich mehr als 50 Tänzerinnen, es tanzen nur die Tasten des Klaviers.

Es tanzen nur die Tasten des Klaviers

Das Schönste an dem Werk sei die Musik, hieß es bald nach der Uraufführung von „Der Nussknacker“ im Jahr 1889 in Sankt Petersburg. Die Musik war auch in der Friedenskirche beachtlich. Weggefallen waren gegenüber dem Original drei Flöten (zweite und dritte, auch Piccolo), drei Oboen (dritte Englischhorn), drei Klarinetten (erste und zweite in A und B, dritte Bassklarinette), zwei Fagotte, vier Hörner in F, zwei Trompeten in A und B, drei Posaunen, Tuba, Pauken, Schlagwerk (drei Spieler: Becken, große Trommel, Tamtam, Triangel, Tamburin, Kastagnetten, Ratsche, Glockenspiel), Celesta, zwei Harfen sowie Streicher – aber dafür saß die famose Tomoka Ohki am Klavier.

Startseite