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Albersloher Weg

Hilft eine Vollsperrung?

Münster-Angelmodde/Gremmendorf

Ab Januar wird der Albersloher Weg zwei Jahre lang zur Dauerbaustelle. Die Bezirksvertretung sucht nach Wegen, die Bauzeit zu verkürzen.

-mlü-

Stau auf dem Albersloher Weg: Die Situation könnte sich ab kommendem Jahr noch verschärfen. Foto: Matthias Ahlke

Der Albersloher Weg wird ab Januar zu einer Dauerbaustelle. Leitungen für Trinkwasser und Fernwärme müssen erneuert werden. Vermutlich bis Anfang 2025 wird es in Gremmendorf nur einspurig vorangehen.

In der Politik wird diese Nachricht mit Entsetzen aufgenommen. „Es ist ja jetzt schon ein erhebliches Chaos“, stöhnt etwa Bezirksbürgermeister Peter Bensmann.

In der zurückliegenden Sitzung der Bezirksvertretung Südost wurde das Problem ausgiebig diskutiert. Um zu verhindern, dass der Verkehr völlig zusammenbricht, sollen Autofahrer ab kommenden Sommer möglichst weiträumig den betroffenen Bereich umfahren. Die SPD-Fraktionsvorsitzende Sabine Metzler hofft, dass auch die Navigationsgeräte rechtzeitig Kenntnis von der Baustelle bekommen.

Stadtverwaltung und Stadtwerken Münster wurde von der Bezirksvertretung aufgetragen, einmal zu prüfen, ob sich die Bauzeit durch eine kurze, aber gezielte Vollsperrung eventuell verkürzen lässt. Nach dem Motto: „Besser ein Ende mit Schrecken, als Schrecken ohne Ende.“

Die Baustelle soll sich auf einer Strecke von rund 500 Metern zwischen der neuen Einmündung des Wiltshireweges in den Albersloher Weg (Nähe Pängelanton/Yorkquartier) und der Eisenbahnbrücke (Nähe Münnichweg) bewegen, so die Stadtwerke.

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