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Bezirksvertreter setzt sich für LEG-Mieterin ein

Ohne Haustür im Schneechaos

Münster-Angelmodde

Ein Mehrfamilienhaus ohne Haustür – nicht so gut. LEG-Mieter in der Vogelrohrsheide mussten monatelang auf eine Ersatztür warten. Erst als sich ein Politiker einschaltet, geht es voran.

mlü

Draußen türmt sich der Schnee fast einen Meter hoch und die Haustür steht sperrangelweit offen – weil sie schon vor Wochen aus den Angeln gefallen ist. So geschehen in einem Mehrfamilienhaus der LEG an der Vogelrohrsheide.

Erst als sich ein Politiker einschaltet, reagiert das Wohnungsunternehmen und setzt eine neue Tür ein. Die Angelmodder Mieterin Marion Klönne-Mahamadou sagt, sie habe irgendwann nicht mehr weitergewusst. „Bei der LEG wurden wir nicht für voll genommen.“ Trotz mehrfacher Anrufe und der dringende Notlage habe sich nichts getan.

Am 23. Oktober habe sie das erste Mal darauf hingewiesen, dass die Tür schief hängt und bald aus den Angel fällt. Für sie war damals schon unverständlich, warum nicht sofort gehandelt wurde. Die Tür hätte schließlich jederzeit herausfallen und eines der Kinder, die im Haus wohnen, verletzen können.

Immer wieder habe sie erfolglos nachgehakt. Schließlich stellte sie Kontakt zu Frank Sölken von der CDU Angelmodde her. „Ich habe dann angefangen, mich durch das Unternehmen durchzutelefonieren. Meine Botschaft ist: Wenn es irgendwo klemmt, dann meldet euch“, so Sölken.

Mittlerweile haben Handwerker im Auftrag der LEG erst ein Provisorium und eine Woche später eine neue Tür eingesetzt. Marion Klönne-Mahamadou schüttelt den Kopf: „Die Handwerker haben mir erzählt, sie hätten solche Türen dutzendfach auf Vorrat liegen. Warum wurde also nicht früher etwas gemacht?“

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