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Feuerwehrübung auf Hof Hesselmann

Brand bricht im Treppenhaus aus

Münster-Mecklenbeck

Niemand wünscht sich einen Gebäudebrand, schon gar nicht auf dem schmucken Hof Hesselmann. Doch für den Fall der Fälle muss die Feuerwehr gerüstet sein. Erfreuliche Bilanz der aktuellen Übung der Wehren aus Mecklenbeck und Roxel mit den Johannitern: Alle gefährdeten Personen gerettet, die Abläufe sitzen.

-ann-

Brand am Hof Hesselmann – glücklicherweise nur eine Übung der Freiwilligen Feuerwehren Mecklenbeck und Roxel und der Johanniter Unfallhilfe. Foto: Annegret Lingemann

Rauchschwaden dringen aus den Fenstern der Dachgauben des Hofes Hesselmann. Man hört Hilferufe aus dem Haus. Blaulicht, Sirene – die Freiwilligen Feuerwehren aus Mecklenbeck und Roxel mit drei großen Fahrzeugen und die Johanniter Unfallhilfe mit zwei Rettungswagen sind mit zusammen über 50 Kräften angerückt.

Dieses Szenario ist glücklicherweise nur eine große Übung der Feuerwehr, wie sie zwei Mal im Jahr an unterschiedlichen Orten stattfindet. Hermann Orschel und Uwe Kleine-Bösing haben sich das „Drehbuch“ für diesen Übungseinsatz überlegt. Demnach befinden sich zwölf Personen im Gebäude, als im Treppenhaus ein Brand ausbricht.

Am Einsatzort die Lage erkennen

Die Einsatzkräfte wissen das aber nicht, sie müssen selbst am Einsatzort die Lage erkennen. Nicht einfach, weil so dichter „Rauch“ aus der Nebelmaschine im Treppenhaus wabert, dass nichts zu erkennen ist.

Die Feuerwehrmänner und -frauen tragen Atemmasken und Sauerstoffflaschen auf dem Rücken und bewegen sich – wie im Ernstfall – bodennah durch die Räume. Fazit der Übung: Alle gefährdeten Personen – hier übernahmen Pfadfinder, Jungschützen und die Feuerwehrjugend den Part – konnten per Drehleiter gerettet werden.

„Alles hat super gut funktioniert, die Kommunikation hat einwandfrei geklappt. Wir sind sehr zufrieden“, resümierte der Einsatzleiter und stellvertretende Löschzugführer Marc-André Freund die Übung.

Zufrieden war auch der Hausherr von Hof Hesselmann, Rembert Egbringhoff. „Wir wollen, dass so etwas nie in Wirklichkeit passiert“ sagt er. „Aber wenn doch, dann darf es keinen Personenschaden geben. Dafür ist solch eine Übung gut, denn sie kann Schwachstellen aufzeigen.“

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