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Dritter Coerder Kinder-Kultur-Sommerfest

Auf ins kreative Schlaraffenland

Münster-Coerde

Zwei Wochen lang besuchten Kinder aus Coerde das Ferienprogramm der engagierten ChaCK-Initiative. Die Ergebnisse wurden jetzt auf einem großen Fest vorgestellt. Da kam selbst der OB vorbei.

Gemeinsam mit Künstlerin Monika Schiwy stellten sich die „Bühnen“-Kinder des Kulturfestes Foto: Siegmund Natschke

Es war ein unvergesslicher und vor allem kreativer Sommer für die 55 Coerder Kinder, die am Ferienprogramm der ChaCK-Initiative („Chancen für alle Coerder Kinder“) teilgenommen haben.

Am Samstag präsentierten sie im Rahmen des „Coerder Kinder-Kultur-Sommerfestes“ auf dem Pausenhof der Melanchthonschule, was sie so alles gelernt und erlebt hatten. Viel gemalt hatten sie, nun zeigten sie stolz ihre Bilder.

Zu kleinen Schauspielern sind sie auch geworden und hatten ein eigenes Theaterstück erdacht, das sie jetzt aufführen konnten. „Auf ins Schlaraffenland“ hieß das, und die Kinder hatten darüber nachgedacht, was so ein Schlaraffenland eigentlich ist.

Ein Schlaraffenland ist eine Insel

Die Antwort: „eine Insel, auf der jeder werden kann, was er sein möchte“. Auch faulenzen kann man da schonmal – und einen ganzen Topf Spaghetti essen. Da gab es viel Applaus vom Publikum, viele Eltern waren gekommen und auch Großeltern.

In dem Kursus „Vom Feld auf den Teller“ hatten die Kinder gelernt, wo die Nahrung eigentlich herkommt. Auch das zeigten sie, gemeinsam mit Clown Gerry Sheridan sangen sie sogar den „Vom-Feld-auf-den Teller-Song“ nach der Melodie von „Applaus, Applaus“ von den Sportfreunden Stiller: „Wir gehen auf die Felder, wir holen was zu essen. Wir kochen alles selber und wissen, wo es herkommt.“

Große Begeisterung

„Es hat viel Spaß gemacht“, war von den Kindern zu hören. „Sie sind einfach begeistert“, sagte ChaCK-Sprecher Jochen Schweitzer, der auch meinte: „Es ist riesig, dass so unterschiedliche Kinder aus unterschiedlichen Kulturen und unterschiedlichem Alter zu einer Gruppe zusammenwachsen können.“ Auch ukrainische Kinder waren unter den Sechs- bis Dreizehnjährigen, neben der Bühne war eine ukrainische Flagge zu sehen.

Mit dem Fahrrad kam Oberbürgermeister Markus Lewe zum Fest. Er interviewte die kleinen Künstler und wollte wissen, was sie im Ferienprogramm so gemacht haben.

Lewe will sich um fehlende Rutsche kümmern

Die Kinder aus Coerde erzählten es ihm gerne, schilderten dem OB aber auch ihre Sorgen. Ein Mädchen etwa fand es gar nicht gut, dass auf ihrem Spielplatz die Rutsche entfernt wurde. Lewe versprach, sich darum zu kümmern. Da gab es ein weiteres glückliches Gesicht mehr auf diesem rundum gelungenen Fest des großen Miteinanders.

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