Vier Gemeinden in zwei Pfarreien unter einem Dach

Die Basis rückt in den Fokus

Münster-Nord

Seit eineinhalb Jahren arbeiten die Großgemeinden St. Marien/ St. Josef sowie St. Franziskus am Konzept einer neuen Kooperation miteinander. Nun legten sie das Ergebnis vor, das auch vom Bistum gelobt wird. Eines der Kennzeichen: Größere Eigenständigkeit der vier ehemals selbstständige Gemeinden.

Iris Sauer-Waltermann

Sie wirkten an der Erarbeitung des Leitungsmodells für die Pfarreien St. Marien/ St. Josef sowie St. Franziskus mit (v.r.): leitender Pfarrer Ulrich Messing, Marion Biemann, Willi Feller, Myriam Höping und Marietheres Kroner. Foto: isa

Ein Kraftakt liegt hinter den Beteiligten: Eineinhalb Jahre lang arbeiteten Mitglieder zweier katholischer Großgemeinden in Münsters Norden an einer neuen Art von Kooperation. In Zeiten von Priestermangel und schwindenden Kirchenmitgliedern waren sie gehalten, Ressourcen sparend in großen Einheiten zu denken. Gleichzeitig fühlten sie sich dem Wunsch vieler Gemeindemitglieder verpflichtet, lieb gewonnene kleinteilige Strukturen im Auge zu behalten. Herausgekommen ist die Quadratur des Kreises, beziehungsweise eine „Gemeinschaft von vier Gemeinden in zwei Pfarreien.“

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