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Verein „Iriba“ hilft Menschen mit Fluchterfahrungen

Gegen den alltäglichen Rassismus

Münster-Coerde

Schwarze Kinder und Jugendliche erleben oft einen alltäglichen Rassismus, werden beleidigt oder beschimpft. Die Vereinsvorsitzende von „Iriba“ berichtet von einigen Beispielen und davon, was der Verein – zu deutsch „Brunnen“ – dem entgegensetzt.

Von Iris Sauer-Waltermann

Dr. Felin Twagirashyaka (l.) und Vereinsvorsitzende Josee Mukanshimiyimana arbeiten für „Iriba“. Das ruandische Wort bedeutet „Brunnen“. Der gemeinnützige Verein mit Sitz in Coerde setzt sich für die Integration von Geflüchteten und allen Migranten und Migrantinnen ein. Hier zeigen die beiden einige der gespendeten Smartphones, deren Rohstoffe wiederverwertet werden. Foto: cro

Eine alltägliche Situation: Jugendliche treffen sich in einer Grünanlage, unterhalten sich und lachen laut. Als die Polizei vorbeikommt, wird ein Junge herausgepickt und nach dem Personalausweis gefragt. „Und zwar der einzige, der eine schwarze Hautfarbe hat“, berichtet Josee Mukanshimiyimana. Diese Geschichte habe ihr der Junge später erzählt. Ein anderer berichtete, dass ihn Mitschüler „schmutzig“ und „ungewaschen“ nannten.

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