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Conjak-Trio in Coerde

Musikalische Reise in die 20er-Jahre

Münster-Coerde

Tanzlokale und Lasterhöhlen, Amüsierdamen und Eintänzer, Nudisten und Unterweltler im Babel des 20. Jahrhunderts – musikalisch geht es mit dem Conjak-Trio zurück in die 20er-Jahre.

Das Conjak-Trio gastiert an zwei Abenden in Coerde. Foto: PD

Hals über Kopf katapultiert das Conjak-Trio sich und sein Publikum zurück in die Zeit der 20er-Jahre: Tanzlokale und Lasterhöhlen, Amüsierdamen und Eintänzer, Nudisten und Unterweltler im Babel des 20. Jahrhunderts. Zu erleben sind die drei am 19. November sowie am 26. November (freitags) jeweils um 20 Uhr im Heidekrug (Coermühle 100).

Christiane Hagedorn (Gesang, Geige), Martin Scholz (Piano, Kornett, Percussion) und Dieter Kuhlmann (Kontrabass, Posaune, Saxofon) entführen die Zuhörer laut einer Ankündigung in eine verrückte Welt zwischen aufstrebendem Fortschritt, dem Traum von Demokratie, neuem Frauenbild, körperlicher Befreiung, Frivolität, entfesselter Kunst, Kriegstraumata, Hyperinflation, beginnender Radikalisierung und unbekümmertem Alltagsrassismus.

Musikalische Perlen

Eine wilde Zeit, in der musikalische Perlen entstanden wie „Veronika, der Lenz ist da“, „Ich lass mir meinen Körper schwarz bepinseln“, „Mein kleiner grüner Kaktus“, „Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre“, „Alabamasong“ oder „Die Moritat von Mackie Messer“ – Songs die ein Spiegel ihrer Zeit sind, unterhaltsam, rasant, ironisch, beißend und alles andere als harmlos.

Christiane Hagedorn haucht den alten Songs stimmgewaltig frisches Leben ein, füttert ihr Publikum mit kuriosen, teilweise grotesken Geschichten, die die Songs auf überraschende Weise kontrastieren, lässt auf subtile Weise Parallelen zu heute deutlich werden und zeichnet so – getragen von ihren Musikern – ein schillerndes Bild jener vergnügungssüchtigen Jahre am Rande des Abgrunds. Kartentelefon: 1620444

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