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Bezirksvertretung Nord befasst sich auch mit künftigem Kita-Angebot

Weitere Sporthallen und -plätze geplant

Münster

Neue Möglichkeiten für den Sport zeichnet sich für Münsters Norden ebenso ab wie neue Betreuungsangebote für Kinder. Damit befasste sich die Bezirksvertretung Nord in ihrer aktuellen Sitzung. Bis die neuen Sporthallen stehen, wird es aber noch dauern.

Von Helmut P. Etzkorn

Das Sportangebot in Kinderhaus, im Bild das Zentrum des SC Westfalia, soll durch neue Hallen und Plätze in den nächsten Jahren deutlich verbessert werden. Foto: hpe

Es kommt endlich Bewegung in die Sportlandschaft in Münsters Norden. In der Sitzung der Bezirksvertretung Nord am Dienstagabend im Bürgerhaus Kinderhaus stellte die Stadtverwaltung erstmals Pläne und Ideen vor, die zu einer nachhaltigen Verbesserung der Betätigungsmöglichkeiten auch für den vereinsungebundenen Sport sorgen könnten.

Waldemar Wieczorek vom Amt für Immobilienmanagement gab bekannt, dass bis zum Jahresende die Verhandlungen für den Ankauf einer großen Ackerfläche zwischen Gut Kinderhaus und dem Westfalia-Gelände unter Dach und Fach sein könnten. Hier sollen dann zwei Kunstrasen-Großspielfelder auch für alle, die nicht in einem Sportverein sind, inklusive Umkleidegebäude, WC und weiteren Feldern, auf denen beispielsweise Speckbrett gespielt werden kann, entstehen.

SC Westfalia soll Ascheplatz abgeben

Die Bebauung dieser Ausweichfläche wird notwendig, weil der SC Westfalia im Gegenzug den Ascheplatz abgeben soll. Dort sollen zwei Sporthallenkomplexe entstehen: eine Doppelhalle für die Paul-Schneider-Schule und die Waldschule, weil beide Einrichtungen vor der Erweiterung stehen und dann ihre teils maroden Sporthallen nicht mehr zur Verfügung hätten.

Neben dieser Doppelhalle ist gleich daneben noch eine weitere Dreifachhalle angedacht, die besonders dem Schulzen­trum neue sportliche Möglichkeiten eröffnen dürfte. Wieczorek: „Es ist sinnvoll, erst die neuen Sporthallen zu bauen, dann die Schulen zu erweitern und schließlich den neuen Acker mit Spielfeldern zu versorgen.“ Belastbare Zahlen zu den Kosten gibt es nicht, die Planungen werden Jahre beanspruchen. Noch sei man „weit entfernt von einer politischen Vorlage“.

Kita-Situation war weiteres Thema

Neues gibt es auch zur Kita-Situation in Münsters Norden. Die Kita am Edelbach soll bis Herbst nächsten Jahres um zwei Gruppen erweitert werden, später sollen dann dort die Pavillons verschwinden. Mitte 2024 soll am Kiesekampweg eine neue Fünf-Gruppen-Einheit entstehen, zum Jahresende soll dafür die Trägerschaft vergeben werden.

Bis Mitte 2023 soll am Ermlandweg eine Vier-Gruppen-Kita entstehen, die auch für Eltern im nördlichen Innenstadtbereich interessant sein dürfte. Die Kita Kinderhaus soll zu einem Familienzentrum entwickelt werden, ab 2024 soll am Neubaugebiet Langebusch eine Acht-Gruppen-Kita gebaut werden. In Sprakel soll es ab 2025 östlich der Sprakeler Straße im Neubaugebiet eine Vier-Gruppen-Kita geben, in die dann auch die Kita Holunderweg einziehen soll. Gewünscht werden von der Bezirksvertretung Betreuungszeiten bis mindestens 17 Uhr, um berufstätigen Eltern mehr Freiräume einzuräumen.

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