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Kanalweg-Beleuchtung in den Rieselfeldern

Zu viel Licht für die Fledermaus

Münster-Coerde

15 von 26 der in Nordrhein-Westfalen vorkommenden Fledermaus-Arten leben in den Rieselfeldern. Damit das so bleibt, wendet sich die Biologische Station nach eigenen Angaben gegen eine adaptive Beleuchtung des Kanalwegs. Die Stadt habe entgegen einer Vereinbarung „keinerlei Rücksprachen“ getroffen.

Katrin Jünemann

Die seltene Bechsteinfledermaus ist eine von 15 Arten, die in den Rieselfeldern leben. Foto: Knut Rickhoff

15 von 26 der in Nordrhein-Westfalen vorkommenden Fledermaus-Arten lassen sich in den Rieselfeldern nachweisen. Nun installiert das Amt für Mobilität und Tiefbau auf etwa acht Kilometern Länge zwischen der Schleuse und der Gittruper Straße in Gelmer in Richtung Norden rund 250 Laternen für eine adaptive Beleuchtung der Kanalpromenade. Diese Leuchten reagieren bei Dämmerung und Dunkelheit auf sich nähernde Radfahrer oder Fußgänger – und gehen an. Und wieder aus, wenn die Passanten verschwunden sind.

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